Der Nürnberger Trempelmarkt

Mit seinen circa 4000 Profi- und Privathändlern rühmt sich der Trempelmarkt als „größter Flohmarkt Deutschlands“. Er findet jeweils am zweiten Wochenende im Mai und September in der Nürnberger Altstadt statt. Das Angebot reicht von noblen Antiquitäten bis zum so genannten „Graffel“. Für Kinder gibt es ein Extra in Form von kostenlosen Verkaufsflächen, auf denen sie ihr altes Spielzeug verkaufen können.

Der Vohwinkeler Flohmarkt in Wuppertal

Der nächste Superlativ – dieses Mal sogar mit Eintragung ins Guinness-Buch der Rekorde: Seit seiner Entstehung im Jahre 1971 entwickelte sich der Vohwinkeler Flohmarkt bereits 1980 mit über 300.000 Besuchern zum weltgrößten Eintages-Flohmarkt. Was in den Anfängen klein, beschaulich und improvisiert angeboten wurde, hat sich seit den 1980er Jahren zu circa 2.400 Standmetern gemausert, die an bis zu 500 Aussteller vergeben werden. Da der Aufbau des Marktes schon am Vorabend stattfindet, hat sich der Flohmarkt mittlerweile auch als Nachtflohmarkt etabliert. Er findet alljährlich Ende September unter der Wuppertaler Schwebebahn statt. Der nächste Termin ist am 27.09.2009.

Der Rheinauen-Flohmarkt in Bonn

Seit den 1970er Jahren existent, zog der riesige Flohmarkt etwa zehn Jahre später in den Freizeitpark „Rheinaue“, dem Gelände der Bundesgartenschau von 1979. In unmittelbarer Nähe zum Japanischen Garten und dem Auensee präsentieren bis zu 1.800 Anbieter auf einer Länge von vier Kilometern Klamotten, Kitsch und Kurioses. Die einzige Bedingung: Gebraucht muss es sein, Neuware ist verboten. Der Flohmarkt findet von April bis Oktober an verschiedenen Samstagen statt. 

Der Limburger Flohmarkt

Alljährlich, immer am ersten Sonntag im September, verwandelt sich die komplette historische Altstadt des Hessenstädtchens zu einem riesigen Flohmarkt. In allen Straßen und Plätzen der Innenstadt tummeln sich dann bis zu 50.000 Besucher an 1250 Flohmarktständen.

Der Traunsteiner Flohmarkt

Seit 1987 findet am „Blattl Sonntag“ Ende Oktober der alljährliche Flohmarkt statt. Hier treffen sich Antiquitätenhändler, Trödler und zahlreiche Privatverkäufer zwischen Bahnhof und Stadtplatz, um ihre Ware anzubieten. Neben dem Flohmarkt locken auch die Geschäftsleute der Stadt ihre Kunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

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Autorin: Kerstin Brenig, Platinnetz-Redaktion