Zecken – was ist das?

Es handelt sich um Milben, also Spinnentiere, die mit wärmeren Temperaturen aktiv werden und sich nach passenden Wirten umschauen. In Deutschland befällt die Schildzecke Gemeiner Holzbock am häufigsten Menschen. Sei ernähren sich vom Blut – eine solche Nahrungsaufnahme kann ungestört wenige Tage bei den Männchen bis zu mehreren Wochen bei den Weibchen dauern. Davon abgesehen, dass sich niemand gerne unfreiwillig anzapfen lässt, werden von Zecken Krankheiten wie Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose, Ehrlichiose oder Rickettsiose übertragen.
Aus diesem Grund ist ein Zeckenbiss in jedem Fall ernst zu nehmen und genau zu beobachten.

Schutz vor Zecken

  • Aufenthaltsorte von Zecken vermeiden

Das ist sicherlich leichter gesagt als getan. Zecken halten sich in Gras und Büschen bis maximal 1,50 m auf. Bewegt man sich im  Freien, sollte man darauf achten, nicht an hohen Gräsern oder Büschen entlang zu streifen.

  • Lange Kleidung tragen

Lange Hosen erschweren den Zecken, geeignete Bissstellen zu finden. Optimal sind geschlossene Schuhe und Hosenbeine, die in die Strümpfe gesteckt werden.

  • Helle Kleidung tragen

Auf heller Kleidung können Sie die Zecken schneller entdecken als auf dunkler und demnach mit höherer Wahrscheinlichkeit vor einem Biss entfernen.

  • Insektenschutzmittel hilft

Da die Zecken auch weitere Strecken krabbeln, um eine geeignete Bissstelle zu finden, ist lange Kleidung alleine nicht ausreichend. Zusätzlichen Schutz bietet Insektenschutzmittel, dass auf  Armen und Beinen aufgetragen wird. Diese Anwendung sollte regelmäßig wiederholt werden.