Wer im Herbst nicht auf das Gärtnern verzichten möchte, der hat neben den typischen Gartenarbeiten, die zu dieser Jahreszeit anfallen, auch noch andere Möglichkeiten. Das Gärtnern im Herbst dreht sich nicht nur darum, Dinge wie Laub oder abgeschnittenes Gehölz zu beseitigen. Die Vorbereitung auf das nächste Jahr bedeutet auch, neues Gewächs für die kommende Gartensaison zu pflanzen. Das Pflanzen ist unter vielen Gärtnern die schönste Gartenarbeit, denn sie erinnert daran, dass es im nächsten Jahr weitergeht. Es ist somit schon fast ein symbolischer Akt, der für einen Neuanfang steht.

Die Rose ist unter Gärtnern sehr beliebt

Die Rose zum Beispiel ist bei Gärtnern eine beliebte Pflanze. Der Herbst ist die beste Zeit, um neue Rosen im Garten zu pflanzen. Den Laien oder Neulingen unter den Gärtnern sei gesagt, dass für das Pflanzen von Rosen der Standort wichtig ist. Die meisten Rosen wachsen am besten an einem sonnigen Platz, an dem es gleichzeitig nicht zu heiß ist, jedoch ein guter Luftaustausch herrscht. Ungünstig sind Schatten, stehende Luft, aber auch zu zügige Luft sowie Plätze, an denen nicht viel Regenwasser kommt. Kletterrosen sollten daher nicht zu dicht an das Haus gepflanzt werden. Wenn es um Rosen geht, kann man das Gärtnern noch bis Anfang Dezember ausüben, allerdings nur, wenn der Boden nicht gefroren ist. Danach hat man nocheinmal die Gelegenheit, die Rosen für die kommende Gartensaison von Februar bis März zu pflanzen.

Dafür muss ein Loch ausgegraben werden, das 40 Quadratzentimeter groß und 40 Zentimeter tief ist. Die Erde sollte mit Kompost und einer Handvoll Hornspäne verbessert werden. Falls an derselben Stelle bereits vorher eine Rose stand, sollte die Erde an dieser Stelle tiefgründig ausgetauscht werden.

Vor dem Pflanzen müssen die Wurzeln der Rose auf etwa 20 Zentimeter gekürzt werden, beschädigte Wurzeln werden dabei gleich mit zurückgeschnitten. Nun wird die Rose so tief ins Pflanzenloch gehalten, dass die Verdickung am Wurzelhals ungefähr fünf Zentimeter unter der Bodenoberfläche liegt. Anschließend wird die Erde eingefüllt und leicht festgetreten, damit keine Hohlräume entstehen. Die Rose muss nach dem Pflanzen gut mit Regenwasser eingeschlämmt und der Boden rundherum mit Rindenmulch abgedeckt werden. In sehr kalten Gegenden empfiehlt sich das Abdecken mit Tannenreisig.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion