Man kann es keinem Hund übelnehmen, wenn er an vorhandenen Pflanzen knabbert. Aus diesem Grund zunächst ein paar Gartentipps, was den Bestand und die Gestaltung angeht: Die wichtigste Maßnahme für Hundebesitzer ist es, alle giftige Pflanzen und Blumen aus dem Garten zu entfernen. Efeu, Maiglöckchen, Narzissen und Rhododendron sind Beispiele für giftige Pflanzen und sollten vermieden oder entfernt werden. Beim Thema Hecken wird die Sache allerdings gleich etwas komplizierter: Buchsbaum oder Thuja sind giftig und sollten nach Möglichkeit keinem Hund in die Quere kommen. Wenn die Hecken nicht entfernt werden sollen, ist es angebracht, das Haustier im Garten zu beaufsichtigen. Viele Hecken sind außerdem dornig, was einem Hund Verletzungen zufügen kann. Vor allem sollte man bei der Verwendung von Düngemitteln aufpassen: Viele sind giftig und können Hunden ernsthaft schaden. Informieren Sie sich deshalb genau über die Produkte, die Sie in Ihrem Garten verwenden wollen.

Gartentipps für Grünflächen, die auch Haustieren gefallen

Ganz wichtig beim Thema Gartentipps für Hundeliebhaber ist es, das Tier nicht wegzusperren. Als Rudeltier will jeder Hund so oft wie möglich mit seinen Bezugspersonen zusammen sein. Natürlich kann man einen darauf ausgerichteten Hund auch eine Zeit alleine im Garten lassen, aber dauerhaft sollte dieser Zustand nicht sein. Und das tägliche Gassigehen wird durch keinen noch so großen Garten ersetzt: Jeder Hund muss täglich raus in die Natur. Hundefreunde, die mit einer ausreichend großen Fläche ausgestattet sind sollten den Garten in zwei Teile gliedern. Ein Bereich ist möglichst hundefreundlich eingerichtet und einer entspricht den Vorlieben des Hundebesitzers. Auf diese Weise kann der Hund graben, ohne dass es dem Besitzer auf die Nerven geht. Natürlich kann sich aber nicht jeder Mensch einen solchen Luxus leisten. Eine schattige Stelle zum Ausruhen sollte man seinem besten Freund aber auf keinen Fall vorenthalten. Ideal ist hierfür eine Hundehütte, in die sich der Freund bei Gelegenheit zurückziehen kann.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion