Im hiesigen Gartenteich sind Seerosengewächse wohl die bekanntesten Wasserpflanzen überhaupt. Diese Pflanzen kommen ausschließlich in Süßwasser vor und sind immer mit dem Grund des Gewässers direkt verbunden. Seerosen blühen in den Farben weiß, gelb, blau und rot. Man unterscheidet heute etwa 58 verschiedene Arten in sechs Gattungen. Bei dieser Fülle an unterschiedlichen Sorten sollte sich, wer Seerosen pflanzen möchte, vorher genau über die richtige Sorte und ihre Lebensbedingungen informieren. Seerosen variieren mitunter erheblich, was ihre Wuchs- und Ausbreitungskraft geht. Auch der optimale Tiefenbereich ist von Sorte zu Sorte teilweise sehr unterschiedlich.

Wie kann man Seerosen pflanzen?

Wenn Sie in Ihrem Gartenteich Seerosen pflanzen wollen, dann sollten sie ein paar Dinge beachten. So sollte man dabei zunächst eine Art auszusuchen, die sich nicht zu stark vermehrt, um eine spätere Plage durch die Pflanze zu verhindern. Eine schwach wachsende Sorte wäre beispielsweise die Duft-Seerose Nymphaea odorata. Anschließend sollte man sich ein paar Gedanken über die Größe des Teichs machen, wenn man Seerosen pflanzen will: Die Pflanze wuchert mitunter stark. Wer Seerosen pflanzen möchte, sollte das in der Zeit von Mai bis Juli oder im frühen Herbst tun. In der Regel nimmt man dafür eine Wassertiefe von 20 cm bis knapp 2 Meter. Um ideales Wachstum zu gewährleisten, sollte der Boden sehr nährstoffreich sein. Gedüngt werden sollte der Teich nicht, denn die Nährstoffe eines Teiches reichen der Pflanze zum Wachstum völlig aus. Auch wenn Seerosen als einigermaßen robust gelten, sind sie doch anfällig für eine ganze Reihe von Krankheiten. Da man im Wasser ohnehin so gut wie keine Chemikalien einsetzen kann, sollte deshalb großer Wert darauf gelegt werden, dass die Lebensbedingungen der Seerosen möglichst optimal sind. Wer Seerosen pflanzen möchte, sollte außerdem bedenken, dass sie viel Wärme und Sonnenlicht benötigen und frisches und kaltes Wasser sie beschädigen kann. Der Fachhandel kann dabei zusätzlich weiterhelfen.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion