Eine Hecke verhindert nicht nur, dass zu viel Lärm in den eigenen Garten dringt, sondern hält auch Straßenstaub fern. Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, wie man rund um den eigenen Garten einen Sichtschutz pflanzen kann. Dabei unterscheidet man Schnitthecken und freiwachsende Hecken. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man sich aber stets für ein robustes Gewächs entscheiden, das keine Probleme mit Sonne Wind und Regen hat. Schließlich soll es hier im Gegensatz zu anderen Pflanzen im Garten ja in erster Linie um Funktionalität gehen. Natürlich kommen als Sichtschutz Pflanzen infrage, die immergrün sind und sich nicht ständig verändern. Bei der Auswahl kommt es immer auch darauf an, wie hoch der Sichtschutz werden soll. Etwa 1,50 Meter gilt dabei als normale Höhe. Birke und Buche wachsen schon sehr nach oben, deswegen eignen sie sich nicht für jeden Garten als Hecke.

Welche Pflanzen Sichtschutz bieten können

Thuja ist nicht sehr teuer, robust und wächst so langsam, dass man nicht ständig die Gartenschere zücken muss. Zwar eignet die Thuja als Nutzgehölz und Zaunersatz, aber manchen kommt dieser Baum aber auch etwas steril vor. Die buschige Weigelie kann man genausogut als Sichtschutz pflanzen. Auch Hainbuchen ergeben dichte, undurchdringliche Hecken zwischen einem und vier Meter Höhe. Besonders populär, aber auch alles andere als billig, ist die klassische Buchsbaumhecke. Buchsbaum ist eine sehr traditionelle Pflanze in der Gartenkunst und wurde schon von den alten Römern in dieser Funktion verwendet. Teuer ist auch Eibe. Berberitze dagegen hat mit ihrer dornigen Gestalt wieder eine ganz unterschiedliche Wirkung. Weitere Beispiele wären die Hainbuche, die bekannte Scheinzypresse oder auch Kirschlorbeer. Wenn sie einen Sichtschutz pflanzen sollten, ist es auf jeden Fall ratsam, sich vorher im Fachhandel nach den Möglichkeiten und der Auswahl genau zu erkundigen.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion