Die gesundheitliche Schädigung durch Passivrauchen ist von der Forschung hinreichend belegt und nimmt auch dem Rauch ausgesetzte Tiere nicht aus. Katzen erkranken in Raucherhaushalten eher an Lymphdrüsenkrebs, während Hunde stärker Nasen- und Lungenkrankheiten ausbilden und Vögel an den Augen erkranken.

Forscher des Henry Ford Health System in Chicago (USA) hatten insgesamt 3300 Menschen aus dem US-Staat Michigan per Internet befragt. Ein Fünftel von ihnen waren Raucher. Demnach gaben 28,4 Prozent der Raucher an, ein Krebsrisiko des Haustiers wäre ein echter Beweggrund zum Aufhören. Hingegen schlägt die Gefahr einer eigenen Erkrankung als Motivation weitaus weniger zu Buche.

Neun Prozent der Befragten Raucher, die ihrem Tier zuliebe auf Zigaretten in der eigenen Wohnung verzichteten, verlangten die Abstinenz auch von Lebenspartnern und Mitbewohnern. Von den Nichtrauchern sagten sogar 16 Prozent, sie würden bei einer erwiesenen Gefahr für das Tier vom Partner verlangen, mit dem Rauchen ganz aufzuhören. 24 Prozent der Nichtraucher würden den Lebensgefährten zumindest zum Rauchen vor die Tür schicken wollen.