Der Kreislauf wird aktiviert, die Gelenke geschont, und gleichzeitig kann man die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen. Doch ob Sie nun Radwandern, eher sportlich fahren oder das Fahrrad einfach nur als Verkehrsmittel nutzen: Sicherheit ist oberstes Gebot!

Fahrrad und Sicherheit

Verkehrssicheres Verhalten sind natürlich das A und O. Aber nicht nur Sie selbst, auch Ihr Fahrrad sollte fit zur nächsten Tour aufbrechen. Nach einem langen und kalten Winter empfiehlt es sich, sein Fahrrad vor der ersten größeren Tour einmal genau zu überprüfen. Wie steht es um die Funktionstüchtigkeit von Vorder- und Rückleuchte, Klingel, Bremsen, Reifen und Gangschaltung?

Eines sollte zudem klar sein: ohne Helm geht gar nichts! Ein guter Fahrradhelm kann schwere Kopfverletzungen bei Stürzen verhindern. Er zeichnet sich durch Leichtigkeit (unter 500g) und eine optimale Passform aus. Ideal sind Helme in hellen, auffälligen Farben und mit reflektierenden Oberflächen. Achtung! Tauschen Sie Ihren Helm aus, wenn er bereits einen Sturz hinter sich hat. Er bietet dann keinen ausreichenden Schutz mehr.

Sitzkomfort

Damit Ihnen die Radtour nicht in schmerzhafter Erinnerung bleibt, ist neben einem bequemen Lenker und rutschfesten Pedalen ein komfortabler Sattel unerlässlich. Am Sattel sollte keinesfalls gespart werden. Je nach Verwendungszweck sind Sättel in unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich. Es gibt spezielle Sättel für Männer und Frauen, mit Gel gefüllte und zusätzlich gefederte Sättel. Lassen Sie sich am besten vor dem Kauf im Fachhandel beraten.

Sind Sie lange und sportlich unterwegs? Dann sollten Sie auf eine gepolsterte Radhose nicht verzichten. Für reibungsfreien Fahrspaß ist eine gute Verarbeitung der Nähte besonders wichtig. Ob kurz oder lang, im gut sortierten Fachgeschäft findet jeder das passende Modell.

Zur Sicherheit - elektronische Helfer

Wenn Sie nach einer längeren Pause das erste Mal wieder auf Ihr Rad steigen, sollten Sie darauf achten, sich nicht zu übernehmen. Fangen Sie ruhig mit einer kleineren Rundfahrt an, damit die Tour am Ende nicht zur Tortur wird. Für eine kinderleichte Orientierung auch in fremden Gegenden und zur Tourenplanung können Sie seit einiger Zeit auf elektronische Helfer zählen. Es gibt zahlreiche auf dem Global Positioning Sytem (GPS) basierende Navigationsgeräte, die speziell für Fahrradfahrer entwickelt wurden.

Damit Sie unterwegs keinen „Hungerast“ bekommen, also einen plötzlichen Erschöpfungszustand aufgrund von fehlenden Kohlenhydraten, sollten Sie an ausreichende Verpflegung während der Tour denken. Getränke können Sie am besten in Fahrradflaschen mitnehmen, die sich mit speziellen Halterungen und Vorrichtungen am Rahmen befestigen lassen. Für andere Leckereien für unterwegs – aber auch für Regenjacke oder -hose – bieten sich Fahrradtaschen an, die möglichst wasserdicht sein sollten. Mittlerweile gibt es viele Modelle, die sich mit einem Handgriff anbringen und wieder vom Rad abnehmen lassen.

Starten Sie in den Frühling – mit der richtigen Ausrüstung sind Radtouren ein doppeltes Vergnügen!

Autor: Torben Riener, Platinnetz-Redaktion