Diese führten zum Beispiel zu den Pyramiden von Gizeh. Belegt ist das durch Wandkritzeleien der Touristen selbst. Heutzutage fällt es schwer aus der Vielzahl von Angeboten die Studienreisen heraus zu suchen, bzw. sie von anderen Reisen abzugrenzen.

Was sind überhaupt Studienreisen?

  • Gruppenreise
  • Begrenzte Teilnehmerzahl
  • Spezielles Reisethema
  • Festgelegter Reiseverlauf
  • Reiseleitung

Während sich früher Studienreisen hauptsächlich mit historischen, kunstgeschichtlichen und archäologischen Themen befassten, ist das Themenspektrum heute viel weiter gefasst:

Es geht von der kulinarische Reise durch Frankreich über eine Besichtigung von Garten und Parks in England, Meditation und Mantren in Tibet, Radwandertouren, man kann sich Offroad durch die Wüste oder eine Expedition durch den Dschungel wagen oder etwa eine Nilkreuzfahrt buchen. Diese Auflistung ließe sich noch lange fortsetzen, zusammenfassend lässt sich wohl sagen: Es gibt nichts, was es nicht gibt!

Auch die Art und Weise dieser Reisen hat sich geändert. Fast automatisch hat man das Bild von gehetzten Urlaubern im Kopf, die außer Atem vom einen zum nächsten Termin hetzen. Heutzutage wird trotz aller Planung und Organisation den Reisenden mehr Freiraum zur eigenen Gestaltung gelassen. Zudem stehen das aktive Erleben und die Begegnungen mehr im Vordergrund als die bloße Besichtigung. Das führt natürlich auch dazu, dass Studienreisen mehr Menschen ansprechen.

Man trifft auf solchen Reisen nicht nur den gut verdienenden Studienrat mit Gattin sondern auch viele Jüngere und jung gebliebene aktive Menschen, die Land und Leute kennen lernen möchten.

Ein entscheidender Faktor bei Studienreisen ist die Reiseleitung. Es gibt immer einen Ansprechpartner, der Deutsch spricht und sich im jeweiligen Land mit Sitten und Bräuchen gut auskennt. So hat man selbst bei den exotischeren Reisezielen doch immer noch ein gutes und sicheres Gefühl.

Herausforderungen bei Studienreisen

Ein paar Dinge, über die man sich vorher Gedanken machen sollte:

  • Man kennt die anderen Teilnehmer nicht. Es gibt keine Garantie dafür, dass man sich mit ihnen gut versteht.
  • Gleiches gilt aber natürlich auch für die Reiseleitung.
  • Man sollte sich vorab genau informieren, wie straff der Zeitplan ist und wie viel Zeit man für sich haben möchte, damit es nicht zu Überraschungen kommt.
  • Außerdem sollte man überprüfen, ob es fakultative Programmpunkte gibt. Diese werden im Programm zwar aufgeführt, sind aber nicht in den Kosten enthalten und müssen somit noch extra gebucht werden.

Wer noch auf der Suche ist, wohin der nächste Urlaub gehen soll und auch bereit ist etwas mehr Geld auszugeben, kann sich inspirieren lassen und durch das reichhaltige Angebot von Studienreisen im Internet blättern. Der Aufwand an Organisation und Reiseleitung schlägt sich natürlich im Preis nieder. Aber die Chance mit netter Begleitung ein Land zu erkunden, in das man sich alleine vielleicht nicht trauen würde, macht den Preis sicher auch wieder wett.

Autorin: Dorothee Ragg, Platinnetz-Redaktion