Deutschlands südlichste Gemeinde hat alles zu bieten, was man sich unter Wandern im Allgäu vorstellt. Zusammen mit dem benachbarten Kleinwalsertal ist sie das größte Wander- und Bergsportgebiet am Nordrand der Alpen. Ein Streckennetz von 200 Kilometern Länge führt die Wanderwege vorbei an urigen Berghütten, glasklaren Gebirgsbächen und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Ob Gemütliche Spazierwege, Themenwanderwege oder geführte Wanderungen, Wandern im Allgäu hat viele Seiten und Oberstdorf bietet dazu jede Menge Unterkunften.

Spielen und Lernen beim Wandern im Allgäu

Mit 17.000 Betten und 2,5 Millionen Übernachtungen ist es ein sehr beliebter Ort für Touristen, die Wandern im Allgäu auch mit Abenteuer oder Naturkunde verbinden. Auf dem Söllereck kann man beim sogenannten "Geocaching" eine moderne Form der Schnitzeljagd betreiben. Dabei werden die Verstecke mittels eines GPS-Gerätes gesucht, das man sich ausleihen kann. Somit bietet Oberstdorf auch Wandern im Allgäu für Familien. Die Themenwanderwege beweisen außerdem, dass man beim Wandern im Allgäu auch etwas lernt. Außer für Familien mit Kindern, ist der Naturlehrpfad am Moorweiher auch ein idealer Wanderweg für Naturliebhaber. Rund um den Moorweiher führt ein Lehrpfad, auf dem die Wanderer sich auf Informationstafeln über die Pflanzen, Tiere und Geologie erkundigen können. Der Pfad macht Wandern im Allgäu zu einem Naturerlebnis, bei dem man Fische beobachten sowie Enten, Fröschen oder Eichhörnchen begegnen kann.

Bei einer Tour durch die Gemeinde Oberstdorf verbindet man Wandern im Allgäu mit Kultur, wo Wanderer historische Sehenswürdigkeiten wie die Friedenslinde oder das alte Bauernhaus kennenlernen können, die durch Informationstafeln erklärt werden.

Wer im Allgäu wandern will, hat in Oberstdorf einen idealen Ausgangspunkt.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion