Wer die falschen Wanderschuhe kauft, tut sich keinen Gefallen, denn die hohe Belastung kann den Füßen Schaden zufügen und das Wandern somit zu einer Tortur werden lassen. Bei der Auswahl der richtigen Wanderschuhe sollte beispielsweise nicht am falschen Ende gespart werden. Das bedeutet nicht, dass es unbedingt die teuersten Modelle sein müssen, doch Ware aus dem Billigdiscount entpuppt sich oft schnell als Mogelpackung. Gerade beim Wandern kommt es nicht auf das Äußere an, sondern auf die Qualität. Doch Schuh ist nicht gleich Schuh, weshalb nicht nur die Marke, sondern auch das Modell beachtet werden sollte.

Wanderschuhe für unterschiedliche Einsatzgebiete

Beim Kauf der richtigen Wanderschuhe gibt es einiges zu beachten. Ein Hauptkriterium ist dabei die Passform, die von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ausfällt. Aus diesem Grund sollte eine Marke auch nicht unbedingt einer anderen Marke vorgezogen werden. Es ist eher wichtig darauf zu achten, welche Passform für den Fuß am besten geeignet ist. Um dies herauszufinden, sollten die Wanderschuhe natürlich zuerst anprobiert werden. Zudem unterscheiden sich Wanderschuhe darin, dass sie je nach Modell einem bestimmten Einsatzgebiet zugeordnet werden. Das bedeutet, dass vor dem Kauf gut überlegt werden muss, wo bzw. wie man die Wanderschuhe einsetzen will. Dabei gilt: Je extremer die Beanspruchung, um so stabiler muss der Schaft und die Sohle sein. Deshalb ist nicht jeder Schuh für jedes Terrain geeignet.

Ein Multifunktionsschuh ist in hochalpinen Regionen beispielsweise genauso fehl am Platz, wie ein schwerer Alpinstiefel bei einer moderaten Wanderung im Mittelgebirge. Wanderschuhe werden in sogenannte Einsatzkategorien von "A" bis "D"eingeteilt und variieren daher zwischen Leichtwanderschuhen für den Spaziergang im Park bis hin zu Alpinstiefel für den Hochgebirgseinsatz. Um für sich die optimalsten Wanderschuhe herauszufinden, eignen sich besonders Fachzeitschriften mit Testberichten und eine Beratung durch den Verkäufer eines Fachgeschäfts.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion