Durch Wanderreisen lassen sich kostengünstige Urlaube planen und man tut auch noch etwas Gutes für seine Gesundheit und die seiner Kinder oder Enkel. Doch Wandern mit Kindern braucht noch mal eine speziellere Vorbereitung. Erst einmal sollte man auf die Wünsche der  Kinder eingehen und ihnen gegebenfalls entgegenkommen. Denn wer in frühster Kindheit mit Wander-Touren gequält wurde, kann sie später wahrscheinlich auch nicht mehr genießen.

Wandern mit Kindern - Lassen Sie es nie langweilig werden

Zum Thema Wandern mit Kindern gibt es im Handel viel Literatur. Man kann Wandertouren mit seinen Kindern oder Enkeln natürlich mit Wissenswertem verbringen und sie damit verknüpfen, dass man Tier- und Pflanzenarten mit Hilfe von Büchern bestimmen lernt. Noch spannender, je nach Geschmack und Alter der Kinder, könnten aber Outdoor-Bücher sein, die auch Überlebenskunde vermitteln oder vom Leben in der Wildnis erzählen.

Achten Sie immer darauf, dass Sie beim Wandern Ihre Kindern oder Enkel nicht über- oder unterfordern. Das heißt: Die Touren sollten nicht zu anstrengend oder schwierig sein. Genauso wenig dürfen sie aber langweilig oder zu anspruchslos sein. Gerade in der heutigen Zeit fehlt vielen Kindern und Jugendlichen der Bezug zur Natur. Da kann man beim Wandern mit Kindern gezielt etwas gegensteuern und sie in den meisten Fällen auch dafür begeistern.

Ein großer Faktor ist auch, dass Kinder anderer Generationen noch sehr viel mehr Zeit an der frischen Luft verbracht haben. Das ist nicht nur gut für die Psyche und für den Körper, es schult auch die Phantasie und übt soziale und praktische Fähigkeiten ein. Beim Wandern mit Kindern kann man es vielleicht erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen durch Abwechslungsreichtum und Abenteuer an der frischen Luft abends ausgeglichen und ausgepowert im Bett liegen und am nächsten Tag sehr viel zu erzählen haben.

Es gibt in Deutschland viele Walderlebnispfade, die all das bieten können und Wandern mit Kindern zu einem unvergesslichen Ereignis machen können. Auch immer beliebt bei größeren Kindern sind Kletterwände. Gestalten Sie Ihre Touren am besten ohnehin immer so, dass Abwechslung, also auch Spielmöglichkeiten oder die Möglichkeit für Federball, Fußball oder Piknik vorhanden sind. Vergessen Sie nicht, viele Pausen einzuplanen. Wichtig ist es beim Wandern mit Kindern außerdem, dass ihnen immer ein erreichbares Ziel vor Augen gestellt wird. So erscheint der Weg viel weniger mühsam und verfolgt einen gewissen Zweck.

Autorin: Nele Zymek, Platinnetz-Redaktion