Der Naturpark Bayerischer Wald ist einer der ältesten Naturparks Bayerns und besteht seit 1967. Er Umfasst eine Fläche von etwa 278.000 Hektar. Der Bayerische Wald gehört zu den größten geschlossenen Waldgebieten Mitteleuropas. So finden auch seltene oder sogar vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten ihre letzten Rückzugsgebiete. Der Luchs ist hier beispielsweise noch heimisch und wird vom Verein Naturpark Bayerischer Wald e.V. aktiv geschützt. Eine perfekte Voraussetzung also, um sich in der reinen Natur zu erholen und die seltene Flora und Fauna zu genießen.

Natur- oder Nationalpark Bayerischer Wald

Dazu gibt es ein ausgedehntes Wanderwegnetz mit insgesamt etwa sieben Kilometer langen Wanderwegen für Erholungssuchende. Unter anderem gehören dazu auch zahlreiche Naturerlebnispfade. Der Naturpark Bayerischer Wald bietet aufgrund der riesigen Wälder natürlich auch ein gesundes Klima und gute Luft. Auch der Nationalpark Bayerischer Wald beherbergt eine Vielzahl bedrohter Tiere wie das Auerhuhn, den Wanderfalken, die Wildkatze, den Schwarzstorch, den Biber, den Wespenbussard, den Fischotter oder den Rothirsch. Sogar Elche, die über die tschechische Grenze kommen, sind im Nationalpark Bayerischer Wald zu beobachten. Das große Freigehege des Nationalparks beherbergt außerdem Braunbären und Wölfe.

Auch die Kunst und Kultur rund um den Natur- oder Nationalpark Bayerischer Wald tragen dazu bei, dass man seinen Alltag und seine Sorgen vergisst. Die Urlaubsregion Bayerischer Wald bietet neben ursprünglicher Natur auch Schlösser und Ruinen, Museen sowie viele Veranstaltungen. Ein wichtiger kultureller Zweig ist das Theaterspiel. Meist werden die Theaterstücke im regionalen Dialekt gespielt und beziehen sich häufig auf die damalige Zeit in der Region. Ein sehr bekanntes Mundart Theater spielt im Theaterstadl in Ringelai. Ob Natur oder Kultur, die Urlaubsregion Bayerischer Wald bietet Wellness auch ohne Hotel.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion