Während der Saison der Birkenpollen sorgen die Sporen der Birkenblüte bei Allergikern für Augen-, Nasen-, und Lungenreiz. Nun haben die Experten zu allem Übel auch noch ein Mastjahr für die Birken vorausgesagt. Ein Mastjahr bedeutet, dass die Birken in diesem Jahr besonders viel Birkenstaub produzieren, um ihren Bestand zu sichern. Laut statistischer Auswertungen, geschieht das alle zwei Jahre. Hauptsächlich hängt die Produktion von Birkenpollen aber von Witterungsverhältnissen wie Temperatur, Wind und Niederschlag ab.

In Deutschland sind Millionen von Menschen von einer Allergie gegen Birkenpollen betroffen. Ein Entrinnen ist kaum möglich, denn der gelbliche Staub ist sehr fein und besonders leicht. Daher kann er mehrere hundert Kilometer weit fliegen.

Kann man sich vor Birkenpollen schützen?

Pollenallergiker sollten sich rechtzeitig mit Antihistaminika eindecken. Die Allergietabletten können allerdings nur über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden . Für eine Therapie durch Hyposensibilisierung ist es um diese Jahreszeit außerdem schon zu spät. Dennoch können Betroffene gegen die Birkenpollen vorgehen. Beim Start der Pollensaison sollten Allergiker darauf achten, die Belastung mit Birkenpollen in der Wohnung so gering wie möglich zu halten. Glatte Oberflächen sollten mehrmals in der Woche abgewischt werden. Außerdem müssen Teppiche und Gardinen mindestens einmal pro Woche gründlich abgesaugt werden, da sie potentielle Pollenfänger sind. Am besten eignen sich dafür Staubsauger, die mit einem speziellen Filter ausgestattet sind. Da die feinen Birkenpollen auch sehr leicht an der Bettwäsche haften, sollte sie alle ein bis zwei Wochen gewaschen werden. Wichtig ist, dass die Wäsche nicht draußen getrocknet wird, da sich sofort wieder Birkenpollen darin verfangen. Auch Kleidung und Haare sind Pollenstaubfänger und müssen regelmäßig von den Birkenpollen befreit werden. Es ist daher ratsam, beim Betreten der Wohnung die Kleidung zu wechseln und vor dem Schlafengehen die Haare zu waschen.

Autor: Marcel Exner, Online-Redaktion