Die Symptome einer Gräserallergie sind häufig plötzliche Niesattacken sowie tränende und juckende Augen. Außerdem schwellen durch die Gräserallergie die Schleimhäute im Nasen- und Rachenbereich stark an. Bei Betroffenen läuft ununterbrochen die Nase, der Schleim ist klar und wässrig. Die Allergie kann sich auch auf die Atemwege auswirken und asthmatische Beschwerden hervorrufen. Wenn sich erste Symptome zeigen, ist es daher ratsam einen Arzt aufzusuchen, denn dieses Asthma kann durch ärztliche Hilfe vermindert oder sogar beseitigt werden.

Auslöser der Gräserallergie

In West- und Mitteleuropa startet die Gräserpollensaison im Mai, in Südeuropa beginnt sie dagegen schon zwischen März und April. Da es eine Vielfalt an Gräsern  gibt, dauert die Saison mindestens zwei Monate. In dieser Zeit ist dementsprechend auch die Hauptsaison der Gräserallergie. Insgesamt gibt es etwa 8000 Gräserarten, von denen auch in Europa viele vorkommen. Für die Gräserallergie sorgen vor allem die Süßgräser wie Lieschgras, Knäuelgras, Glatthafer oder Raygras. Ihre vom Wind fortgewehten  Pollen lösen die allergischen Reaktionen aus. Die höchste Allergiepotenz haben wahrscheinlich die Roggenpollen.

Wer unter einer Gräserallergie leidet, kann auch auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagieren. Man spricht dann von einer Kreuzallergie. Hierbei können die Antikörper des Immunsystems zwei unterschiedliche Allergene nicht unterscheiden, da sie ähnliche Oberflächenstrukturen haben. Daher können Menschen, die an Gräserallergie leiden, zum Beispiel auch häufig gegen Hülsenfrüchte allergisch sein. Eine solche Kreuzallergie wird auch Pollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie genannt. Bei Gräserallergie könnten Betroffene beispielsweise auch gegen Sojamehl, Getreidemehl, Erdnuss, Kartoffel, Tomate, Erbsen, Bohnen und Linsen allergisch reagieren.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion