Es gibt Menschen, die können während der Pollenflugsaison kaum das Haus verlassen. Sobald sie einen Schritt vor die Tür setzen, fangen ihre Augen dermaßen an zu jucken, dass es zur Qual wird. Die Ursache dafür sind die, durch Pflanzen und Bäume abgesonderten Pollen. Sie fliegen durch die Luft und setzen sich überall ab. Auch die Atmung ist oft durch diese Allergene beeinträchtigt. Die allergischen Reaktionen stellen eine Behinderung dar und haben einen negativen Einfluss auf das Alltagsleben vieler Allergiker. Sie können sogar das Sozialleben beeinträchtigen. Ein schöner Familienausflug ins Grüne ist für viele Menschen beispielsweise nicht möglich.

Wie Allergiker ihre allergischen Beschwerden mildern

Befolgen Allergiker bestimmte Regeln, können sie ihre allergischen Beschwerden vermindern. Dies ist allerdings auch mit einigen Verzichten verbunden. Menschen, die gegen Pollen allergisch sind, sollten zur Hauptsaison des Pollenflugs blühende Wiesen oder Birkenwälder meiden. Hierbei ist vor allem der Pollenflugkalender zu beachten. Auch beim Urlaub ist es empfehlenswert, die Allergie zu berücksichtigen. Der Urlaub sollte möglichst am See oder im Hochgebirge stattfinden.

Auch Zuhause können Allergiker Maßnahmen ergreifen, die die Auswirkung einer Pollenallergie mildern können. Zum Beispiel ist es wichtig, zur Zeit der höchsten Allergenbelastung, Fenster und Türen geschlossen zu halten. In der Stadt ist das in der Abendzeit und auf dem Land in den Morgenstunden. Wer sich vor dem Schlafengehen duscht oder die Haare wäscht, vermeidet, dass das Allergen am Körper haften bleibt. Auch das Ablegen der Kleidung in einem separaten Zimmer kann die Allergenkonzentration sinnvoll vermindern. In Klimaanlagen und Autos sollten Allergiker regelmäßig die Pollenfilter austauschen. Rauchen sowie der Aufenthalt in Räumen, in denen geraucht wird, verschlimmern in der Regel die allergischen Beschwerden. Auch wenn Allergiker durch einige Maßnahmen Besserung hervorrufen können, ihr Alltag ist durch die Allergie beeinträchtigt.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion