Die meisten in Deutschland kennen das Problem, denn etwa 16 Millionen Menschen leiden unter Allergien, die durch Pollen hervorgerufen werden. Das ist meistens mit Schnupfen, geschwollenen Schleimhäuten, Atemnot und tränenden Augen verbunden. Kein Wunder also, dass es eine Vielzahl an Medikamenten gegen Heuschnupfen gibt. Der Nachteil dieser Medikamente ist, dass sie sehr häufig starke Müdigkeit hervorrufen. Oft können die Medikamente auch nur über einen bestimmten Zeitraum genommen werden. Aufgrund des Klimawandels kann der Pollenflug allerdings schon im Januar beginnen und bis ins Spätjahr andauern. Bevor man zu diesen Medikamenten greift, sollte man versuchen mit natürlichen Hausmitteln gegen Heuschnupfen zu kämpfen.

Natürliche Haushaltsmittel gegen Heuschnupfen

Gegen Heuschnupfen kann schon ein Bad in bestimmten Ölen helfen. Dazu geben Sie zehn Tropfen Teebaum- oder Eukalyptusöl, fünf Tropfen Pfefferminzöl sowie fünf Esslöffel Speiseöl in das Badewasser und baden darin eine halbe Stunde. Wenn Sie ausgetrocknete Schleimhäute haben, sollten Sie diese dreimal am Tag mit einer Nasensalbe mit Dexpanthenol einreiben. Dieser Wirkstoff hat juckreizlindernde, entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Eigenschaften. Gegen Heuschnupfen helfen oft auch pflanzliche Einnahmemittel. Sollten Sie zum Beispiel durch Ihren Dauerschnupfen zu krampfartigen Hustenanfällen neigen, können Ihnen Efeupräparate helfen. Obwohl eigentlich giftig, haben Zubereitungen aus Efeublättern schleim- und krampflösende Eigenschaften. Mittel, die diese Wirkstoffe enthalten werden beispielsweise gegen Bronchitis eingesetzt. Bei verschnupfter Nase hilft eine tägliche Nasenspülung mit Salzwasser, bei der einfach ein Teelöffel Kochsalz in einem Viertelliter lauwarmen Wasser aufgelöst wird. Anschließend ziehen Sie die Salzlösung in der Nase hoch. Gegen Heuschnupfen wirkt diese Methode zwar nicht direkt, aber sie spült die Pollen aus, desinfiziert die Nasenschleimhaut und stärkt sie gegen Pollen.

Ein sehr lästiges Symptom bei Heuschnupfen sind tränende, entzündete Augen. Dagegen helfen zwei Teelöffel Augentrostkraut, die mit 0,3 Liter Wasser aufgegossen und gekocht werden. Nachdem man es fünf Minuten ziehen lässt, tränkt man ein Tuch oder Wattebausch mit dem abgekühlten Aufguss und legt es etwa eine Viertelstunde auf die Augenlieder. Auch wenn gegen Heuschnupfen oft kein Kraut gewachsen ist, die störenden Symptome kann man natürlich bekämpfen.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion