Der Vorteil an Kirschen aus dem Glas ist, dass man sie nicht entkernen muss. Eine gern verwendete Sauerkirschsorte für Kirschkuchen ist die Schattenmorelle, die gerne zu Konfitüren und Konserven verarbeitet wird. Die Sorte ist die weltweit am meisten angebaute Sauerkirschsorte. Kirschen werden jedoch nicht nur im klassischen Kirschkuchen verarbeitet, auch die Schwarzwälder Kirschtorte ist eine sehr berühmte Variante, in der die Sauerkirschen verarbeitet werden. Damit es nicht zu sauer wird, gehört zu Kirschkuchen natürlich auch immer Schlagsahne.

Kirschkuchen ist Sommerkuchen

Egal ob eingemacht oder frisch gepflückt, der Kirschkuchen ist ein Sommerkuchen, den man am besten draußen im Freien genießt. Wer einen Garten mit Sauerkirschbäumen besitzt, fragt sich oft, was mit den ganzen Sauerkirschen anzufangen ist. Auf der einen Seite sind sie den meisten zu sauer, als dass sie frisch gepflückt verspeist werden können. Auf der anderen Seite ist es zu schade, sie einfach verfaulen zu lassen oder den Vögeln zu überlassen. Kein Problem, denn der Teig für Kirschkuchen ist leicht gemacht und daher bedarf das Ganze nur wenig Aufwand und dafür ein schnelles Naschvergnügen zum Nachmittagskaffee auf dem Balkon, im Garten oder der Terrasse.

Kirschkuchen

100 g Mehl

100 g Paniermehl

200 g Zucker

  25 g Butter

1/2 Paket Backpulver

1 Paket Vanillinzucker

3 große Eier

1 großes Glas Schattenmorellen

Puderzucker

Die Kirschen beiseite legen bzw. eingemachte Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Die restlichen Zutaten zu einem Teig vermengen und die Kirschen unterheben. Das Ganze in eine gefettete Springform geben und bei 200 Grad etwa eine Stunde backen.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion