Die häufigste Ursache für Schmerzen im Knie ist die Arthrose, der schleichende Gelenkverschleiß. Diese Erkrankung führt zu Gelenkknorpelschäden.

So weit muss es aber nicht kommen! Um die Knie zu stärken und Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen gibt es einige Hinweise, die man beherzigen sollte. Beginnen Sie so früh wie möglich, Knie-Beschwerden vorzubeugen.

Treiben Sie Sport – aber den richtigen!

Um Knie-Problemen vorzubeugen oder positiv auf bestehende Knie-Schäden einzuwirken, spielen eine gut ausgebildete Beinmuskulatur und ein aktiver Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Durch regelmäßiges Sporttreiben können Sie beide Effekte erreichen. Eine starke Muskulatur stabilisiert und schützt das Gelenk, ein durch Bewegung angekurbelter Stoffwechsel fördert die Regeneration des Gelenkknorpels. Zudem können Sie durch körperliche Aktivität langfristig Ihr Gewicht reduzieren und somit Ihr Kniegelenk zusätzlich entlasten.

Bei der Wahl der Sportart sollten insbesondere darauf achten, dass Ihr Knie-Gelenk nicht zusätzlich durch harte Stöße sowie schnelle Drehungen und Richtungsänderungen belastet wird. Knieschonende und damit für die Vorbeugung geeignete Sportarten sind zum Beispiel Radfahren, (Nordic) Walking, Schwimmen oder Skilanglauf. Ball- und Mannschaftssportarten hingegen sind in der Regel weder für die Prävention von Knie-Beschwerden noch bei bestehenden Knie-Schäden wie Arthrose zu empfehlen.

Kombinieren Sie die körperliche Ertüchtigung mit der Pflege sozialer Kontakte: Verabreden Sie sich das nächste Mal mit Freunden zu einer Fahrrad-Tour oder einem zügigen Spaziergang (Walking) im Grünen – es muss ja nicht immer das Café sein.

Achten Sie bei Beschwerden mit dem Knie auf Ihre Ernährung!

Durch eine angepasste Ernährung können Sie ebenfalls zur Gesundheit Ihrer Knie beitragen. Zum einen können Sie mithilfe einer ausgewogenen Kost ebenfalls auf Ihr Gewicht Einfluss nehmen. Außerdem setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass die Ernährung in direktem Zusammenhang mit krankhaften Veränderungen in den Gelenken steht. Bei einigen Nahrungsmitteln lautet die Devise: Je weniger, desto besser! Dazu zählen insbesondere Wurst- und Fleischwaren, Weiß- und Toastbrot sowie Süßigkeiten und Gebäck.

Diese Lebensmittel fördern bei übermäßigem Verzehr eine Übersäuerung des Körpers, wodurch das die Knie umgebende Bindegewebe und damit auch die Knie selber angegriffen werden. Auch wenn es manchmal schwer fällt, zur Möhre anstelle der Chips zu greifen: Bei Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Fisch können Sie beherzt zugreifen. Diese Nahrungsmittel wirken einer Übersäuerung des Körpers entgegen. Gleichzeitig empfiehlt es sich bei Knie-Problemen, stets ausreichend zu trinken. Eine derart optimierte Ernährung trägt dazu bei, Ihre Gelenke zu stärken. So können Sie die Anschaffung von einem Treppenlift noch etwas hinauszögern.

Fragen Sie bei Problemen mit dem Knie Ihren Arzt!

Zu guter Letzt noch ein Hinweis, falls Sie bereits über Knie-Probleme klagen: Scheuen Sie sich nicht vor einem Gang zum Arzt. Zu langes Hinauszögern eines Arztbesuchs kann im schlimmsten Fall zu vermeidbaren Folgeproblemen führen. Ihr Arzt kann notwendige therapeutische Maßnahmen einleiten und Ihnen weitere Tipps geben, wie Sie selbst etwas gegen Ihre Beschwerden unternehmen können. Damit Sie lange fit und beweglich bleiben!


Autor: Torben Riener, Platinnetz-Redaktion