Die Wissenschaftler haben zunächst 49 Menschen untersucht, bei denen eine leichte Demenz diagnostiziert worden war. Sie analysierten Rückenmarksflüssigkeit aus dem Lendenwirbelbereich der Patienten. Nach durchschnittlich dreieinhalb Jahren gab es dann eine weitere Untersuchung. Dabei fand man drei relevante Biomarker: Ein Peptid und zwei Proteine. Je weniger von dem Peptid und je mehr von den beiden Proteinen in der Rückenmarkflüssigkeit vorhanden war, desto schneller schritt die Demenz bei den Patienten voran.

Durch die Biomarker könnten gerade auch die Frühstadien von Alzheimer erkannt und das Fortschreiten der Demenz vorhergesagt werden, vermelden die Forscher. Dadurch könnten Alzheimer- Patienten künftig eher und erfolgreicher behandelt werden. Allerdings müssen die betreffenden Biomarker noch näher in ihren Grenzwerten bestimmt und untersucht werden.