Es gibt viele Menschen, die auf eine schmerzlindernde Massage gegen Rückenschmerzen schwören. Mit Sicherheit kann sie nicht alle Ursachen bekämpfen, doch mildert eine Massage den Schmerz. Es gibt unterschiedliche Massagetechniken, wobei sich die meisten Menschen mit einer klassischen Massage gegen Rückenschmerzen behandeln lassen. Die klassische Massage wurde vom schwedischen Arzt Per Henrik Ling begründet und wird daher auch schwedische Massage genannt. Dabei werden verschiedene Techniken wie Streichen, Kneten, Schlagen, Klopfen und Vibrieren eingesetzt.

Die richtige Massageform gegen Rückenschmerzen

Eine Massage gegen Rückenschmerzen löst unter anderem Verspannungen und steigert die Durchblutung des Gewebes. Bei Rückenproblemen im unteren Rückenbereich wird entweder nur die betroffene Region massiert oder der gesamte Körper. Eine Massage gegen Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich lindert die Symptome sowohl kurz- als auch langfristig und verbessert die Wirbelsäulenfunktion. Eine Bewegungstherapie sowie eine Patientenschulung gegen Rückenschmerzen steigern den Effekt noch. Unklar ist dagegen noch, wie lange und wie häufig eine Massage gegen Rückenschmerzen durchgeführt werden sollte. Auch die richtige Massageform bei unterschiedlichen Begleitsymptomen ist unklar. Eine Massagebehandlung kann in manchen Fällen auch schaden. Bei einigen Muskelverspannungen können falsch angewendete Massagetechniken die Beschwerden verschlimmern. Dann helfen unter Umständen eher sanfte Techniken, wie Streichen. Schmerzhaft empfundene Massagen sollten dem Therapeuten mitgeteilt werden. Auch bei fieberhaften und entzündlichen Erkrankungen wie Venenentzündungen, bei Thrombosen, Hautinfektionen, Krebs, Osteoporose, Knochenbrüchen, der Einnahme blutgerinnungshemmender Mittel oder Bluterkrankheit sollte auf eine Knetkur verzichtet werden.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion