In vielen Fällen wird angenommen, dass Rückenschmerzen im unteren Rücken mit der Lendenwirbelsäule in Verbindung stehen. Das ist aber oft nicht der Fall. In vielen Fällen gehen Rückenschmerzen im unteren Rücken auf die Großen Rückenmuskeln zurück, was allerdings oft erst nach einer genaueren Analyse beim Fachmann bestimmt werden kann. Übungen für die Muskulatur in Bauch und Rücken können den Rückenschmerzen im unteren Rücken beheben und zu einer gesünderen Körperhaltung führen. Oft werden Rückenschmerzen im unteren Rücken auch durch eine Hohlkreuzhaltung ausgelöst. Je nach Ausprägung lässt sich in dieser Hinsicht aber eine ganze Menge unternehmen. Falls eine Haltungskorrektur bei einem Fachmann nicht ausreicht, um auf Dauer Rückenschmerzen im unteren Rücken zu lindern, gibt es immer noch andere Mittel neben einer Operation, um das Problem in den Griff zu bekommen. Denn diese wird heute  nur bei schweren Fällen angeordnet, nachdem alle alternativen Methoden ausgeschöpft sind und das entsprechende Problem immer noch besteht.

Mögliche Ursachen für Rückenschmerzen im unteren Rücken

Es macht einen entscheidenden Unterschied, ob die Rückenschmerzen im unteren Rücken beidseitig oder nur auf einer Seite auftreten. Nicht immer sind nämlich Rückenschmerzen im unteren Rücken auf Verspannungen oder Ähnliches zurückzuführen. Es kann sich dabei auch um Nierenprobleme handeln. Oft bemerken Betroffene auch Rückenschmerzen im unteren Rücken, wenn das eigentliche Problem nicht die Wirbelsäule ist, sondern Nierensteine. Sollten die Rückenschmerzen im unteren Rücken länger anhalten, ist auf jeden Fall ein Besuch beim Fachmann anzutreten: Ein Orthopäde ist ein auf solche Probleme spezialisierter Arzt, der das Problem in der Regel schnell erfasst hat und Betroffenen die richtigen Methoden und Übungen vermitteln kann. Auch ein Osteopath oder ein Physiotherapeut kann heutzutage die Ursache von Rückenschmerzen im unteren Rücken genau lokalisieren.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion