Wenn man gegen Hexenschuss was tun kann, dann meist erst, nachdem man von der bösen Hexe "angeschossen" wurde. Tatsächlich steckt natürlich kein fauler Zauber dahinter, obwohl die Schmerzen es vermuten lassen. Vielmehr ist die gebückte Haltung durch die verkrampfte Rückenmuskulatur, die an eine bucklige Hexe erinnert, namensgebend. Doch wie die Zauberei, kommt ein Hexenschuss plötzlich und unerwartet. Wenn man überhaupt im Voraus gegen Hexenschuss was tun kann, dann ist es, den Rücken zu stärken. Ansonsten hilft es nur, abzuwarten, denn der Schmerz wird vorübergehen.

Gegen Hexenschuss was tun

Wenn man bei Hexenschuss was tun muss, dann ist es, abzuwarten und die Schmerzen mit bestimmten Mitteln zu überbrücken. Denn, so schmerzhaft ein Hexenschuss auch ist, er geht vorüber. Zur Überbrückung helfen einige Maßnahmen, die während der Bettruhe durchzuführen sind. Zunächst kann die richtige Liegestellung helfen: Dabei muss sich der Betroffene - soweit es geht - in Stufenlage hinlegen und die Knie rechtwinklig beugen. Eine andere Möglichkeit ist, sich in Seitenlage mit angezogenen Beinen hinzulegen. Wenn man außerdem gegen Hexenschuss was tun will, empfiehlt sich eine Behandlung durch Wärme, wodurch die verspannten Muskeln gelockert werden. Das kann man auf verschiedene Weise tun, zum Beispiel mit einer Wärmflasche, einem Wärmegürtel, heißem Duschen oder mit Fango, das man im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmt. Um längerfristig gegen Hexenschuss was tun zu können, muss man die Ursachen dafür kennen. Die Schmerzen sind ein Symptom, die auf ein körperliches Problem aufmerksam machen. Ein Arzt sollte daher die genauen Ursachen herausfinden.


Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion