Die Wechseljahre einer Frau treten im Durchschnitt im Alter von 52 Jahren auf. Häufig werden sie von Beschwerden wie Hitzewallungen, nächtlichem Schwitzen, Konzentrationsstörungen oder sogar Depressionen begleitet. Bei Männern setzen die hormonellen Veränderungen ungefähr zehn Jahre vorher ein, etwa ab dem 40sten Lebensjahr. Während der sogenannten Wechseljahre des Mannes, sinkt der Testosteronspiegel im Körper. Testosteron ist ein Sexualhormon und mit dem Sinken des Spiegels, geht ein nachlassendes Interesse an Sex einher. Die Potenz lässt nach und der Mann fühlt sich müde, abgeschlagen und nimmt zu.

Wechseljahre von Frauen und Männern

Dennoch können Wechseljahre bei Männern nur in übertragenem Sinne als Pendant zu den Wechseljahren der Frauen bezeichnet werden. Die Wechseljahre bei Frauen bedeuten das Ende ihrer Fruchtbarkeit, das durch die sogenannte Menopause eingeleitet wird, die letzten Regelblutung einer Frau. Wechseljahre bezeichnet bei Männern lediglich die hormonellen Veränderungen, die eben auch typisch für die weiblichen Wechseljahre sind. Doch auch bei Männern können mit den Veränderungen psychische Probleme wie Stimmungsschwankungen, Grübeleien oder innere Unsicherheit auftreten, die auch als Midlife Crisis bezeichnet werden.
Im Gegensatz zu Frauen, die in den Wechseljahren ihre Fruchtbarkeit verlieren, sind Männer bis ins hohe Alter zeugungsfähig. Doch auch bei ihnen sinkt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit, ausreichend Samen zu produzieren, um damit Nachkommen zu zeugen.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion