„Die haben doch schon alles!“ Denken Sie! Damit Ihr Präsent am nächsten Tag nicht in der hintersten Ecke eines Schranks verschwindet oder im Internet feilgeboten wird, stellen wir Ihnen hier ein paar ausgefallene Geschenkideen vor.

Geschenke für Wissbegierige: Die Themen-Stadtführung

Sie denken, Sie kennen die Stadt, in der Sie wohnen? Wenn Sie sich da mal nicht irren! Ob Sie sich auf den Spuren des Mittelalters, der Mythen, Kriminalfälle, Bausünden, Helden oder Heiligen Ihrer Stadt bewegen – zu staunen gibt es meist genug. Die nächtliche Gruseltour für den Krimi-Fan oder die literarische Führung für den Bücherwurm, für fast jedes Interessengebiet können maßgeschneiderte Gruppenführungen gebucht werden. Ob zu Fuß, per Rad, Bus oder Schiff, zivil oder in Kostüm, als klassische Führung, Stadt-Rallye oder Quiz – dieses Geschenk wird noch lange in Erinnerung bleiben.

Geschenke für Erlebnishungrige: Eine Leiche zum Dinner gefällig?

Sie möchten eine mörderische Überraschung bereiten? Dann gibt es für Gaumenfreunde und Krimifans etwas besonders Delikates: Ein Mord während des Essens. Nein, hier ist nicht die Pizza gemeint, die Sie vor dem Fernseher während des „Tatort“ verschlingen. Ihr Tatort ist ein gehobenes Restaurant, Ihr Dinner ein 4-Gänge-Menü. In exklusivem Rahmen wird Ihnen mindestens eine Leiche und, am Ende, ein Mörder serviert. Und Sie sitzen mit Ihren Gästen mittendrin im Geschehen. Egal, ob Sie sich als Zuschauer aktiv in die Handlung einbringen oder das Spektakel als stiller Augenzeuge genießen – dieser Abend wird es in sich haben.

Alternativ werden in einigen Städten auch Dinner zu den Themen Barock, Musical, Märchen, Dracula, Mafia oder Western angeboten.

Geschenke für Tierliebhaber: Ein Patenkind im Zoo

Ob Zipfelfrosch, Vogelspinne, Brautente oder Wimpelfisch – auch für den kleineren Geldbeutel bieten viele Zoos Tierpatenschaften an. Etwas tiefer in die Tasche greifen muss man für die Patenschaft von größeren Säugetieren wie Zebras, Affen, Bären oder Elefanten. Das gespendete Geld wird für die Pflege und das Futter der Tiere verwendet. Dafür gibt es für den Tierpaten neben einer Urkunde auch zumeist eine Einladung zum Patenschaftstag, bei dem sich die Beschenkten ausführlich über ihr Patentier informieren können.

Aber auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Nicht jeder Beschenkte freut sich über die Patenschaft eines Trampel- oder Stinktiers. Denn am Ende steht die Frage: Und was hat das mit mir zu tun...?

Autorin: Kerstin Brenig, Platinnetz-Redaktion

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