Vielleicht sind Sie schon gemeinsam übers Wochenende verreist und die ersten Gedanken über das Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung sind aufgetaucht. Trotzdem kennen Sie Ihren neuen Partner noch nicht so gut, wie das nach ein paar Jahren der Fall sein wird. Es lauert die eine oder andere Überraschung und Neuigkeit. Doch das alles meistern Sie ohne Probleme, wenn Sie ein paar Tipps befolgen:

Tipps für das Verhältnis von Nähe und Distanz

Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse, was die Nähe aber auch die Distanz angeht. Sie sollten sowohl Ihre Wünsche äußern, als auch die Ihres Partners respektieren. Sicher ist so mancher Kompromiss möglich, aber eindeutig geäußerte Anliegen etwa: “Ich brauche mal einen Abend für mich“, sollten unbedingt respektiert werden. Keineswegs stellt er, mit dem Wunsch nach Zeit für sich, Ihre Beziehung in Frage. Nähe und Distanz beziehen sich aber auch auf das innere Seelenleben. So mancher schleppt ein Tabu-Thema mit sich herum: Dies kann zum Beispiel die Beziehung zu den Eltern sein oder aber auch negative Erlebnisse in der Vergangenheit. Hier gilt es, aufmerksam hinzuhören wo Grenzen bestehen und diese auf jeden Fall zu akzeptieren. Mit zunehmendem Vertrauensverhältnis, können Sie vielleicht mit viel Geduld und Zeit dazu beitragen, dass der Partner sich öffnet und damit sein Leben ein Stück weit ändert.

Hinschauen ohne Vorurteile

Nicht jede Regung oder Äußerung Ihres Partners sollte Sie dazu verleiten ein allgemeingültiges Urteil zu fällen: Nur weil er zum Beispiel einmal keine Lust auf gemeinsamen Sport hat, ist er gleich ein Sportmuffel. Geben Sie ihm Raum und schauen Sie darauf, was ihn wirklich ausmacht. Das ermöglicht Ihnen ein harmonisches Zusammenleben und animiert auch ihn, Sie als ganzen Menschen wahrzunehmen.

Offen die Wünsche äußern

In der Phase des Frisch-Verliebt-Seins vermeidet man es meist noch, alle Seiten (vor allem die schwierigen) seiner Persönlichkeit zu zeigen. Lebt man dagegen in einer Partnerschaft, ist doch spätestens Ehrlichkeit und Offenheit angesagt. Hierzu zählt vor allem auch, dass Wünsche und Bedürfnisse ausgesprochen werden müssen. So ähnlich wie Sie sich schon mal fragen, was der andere gerade wohl denken mag, wird es Ihrem Partner auch gehen. Egal ob Sie seltsame Angewohnheiten haben oder es Dinge (nicht zuletzt im Bett) gibt, die Sie nicht ertragen:

Sie können damit als Paar nur umgehen, wenn beide wissen, woran sie sind. Stehen Sie einfach zu Ihren Bedürfnissen und Wünschen.

Bilder und Vergleiche aus der Vergangenheit vermeiden

Kennen wir das nicht alle: Eine Bemerkung oder die Art einer Reaktion ruft Erinnerungen an vergangene Zeiten und Partnerschaften in uns hervor. Natürlich müssen Sie nicht so tun, als hätten Sie keine Vergangenheit, aber ständige Vergleiche können für den Partner sehr anstrengend sein. Konzentrieren Sie sich lieber auf das Jetzt! Was macht Ihren Partner einzigartig? Nutzen Sie jede Gelegenheit ihm zu zeigen, wie glücklich Sie miteinander sind. Sie möchten doch gemeinsam in die Zukunft gehen, vergangene Zeiten müssen dabei erst einmal keine Rolle spielen.

Gefühle zeigen

Von Gefühlen kann es kein Übermaß geben. Jeder hört gerne mal die drei magischen Worte: Ich liebe Dich! Seien Sie kreativ und stehen Sie zu Ihren Gefühlen, dass wird Ihnen beiden gut tun: Verstecken Sie zum Beispiel einfach eine Liebesbotschaft in seiner Lieblingstasse.

Einer der wichtigsten Tipps - aufeinander zugehen

Einfacher gesagt als getan, denken Sie vielleicht, aber es ist doch der Schlüssel zum langfristigen Glück. Eine Reaktion, die Sie aus der Bahn wirft, sollte Sie eher zum Nachfragen animieren: Was war los? Warum hast du so reagiert? Machen Sie nicht zu und gehen Sie auch nicht in eine Abwehrhaltung. Im Zweifelsfall haben Sie oder auch Ihr Partner einfach etwas missverstanden und mit zwei Sätzen ist die Sache aus der Welt.

Wege zum Glück

Nach einigen Jahren in einer Partnerschaft wird Ihnen sicher keiner mehr etwas vormachen, was die Gefühle und Seelenzustände Ihres Partners betrifft. Der beste Weg dahin ist es, sich offen aufeinander einzulassen.

Autorin: Dorothee Ragg, Platinnetz-Redaktion