Im Netz lassen sich heutzutage am einfachsten Kontakte knüpfen und neue Freunde finden. Das Internet ist aber nur eine Möglichkeit von vielen: Freunde finden kann man natürlich auch, in dem man am täglichen Leben teilnimmt wie andere Menschen auch. Das Angebot an Freizeitaktivitäten ist gerade auch für Menschen im besten Alter so groß wie nie zuvor. Eine Vielzahl von Veranstaltungen ist heute darauf ausgelegt, Menschen zu unterhalten, die nicht mehr im Alter von Teenagern sind. Das kann legere oder auch elegante Abendunterhaltung sein, wie beispielsweise ein Konzert oder ein Theaterbesuch. Oder aber man sucht sich eine Interessengemeinschaft wie eine Sportgruppe oder einen Lesekreis und hat neue Bekanntschaften schneller und zahlreicher als manchmal vorher vermutet wurde. Heute ist die Community im Netz und auch außerhalb so groß, dass es beim besten Willen keinen Grund gibt, an der eigenen Einsamkeit zu verzweifeln. Selbst introvertierte Charaktere können Freunde finden, wenn sie über den eigenen Tellerrand ein wenig hinausblicken.

Wie Best Ager Freunde finden können

Aber wie soll man sich dabei anstellen? Das wichtigste Stichwort in dieser Hinsicht lautet Kommunikation: Wer aufrichtig ist, sich nicht verstellt oder sich für etwas ausgibt, dass man nicht ist, wird generell leichter Kontakte knüpfen als jemand, der aus dem eigenen Schneckenhaus niemals herauskommt. Die Motivation spielt auch eine große Rolle. Man sollte dabei natürlich unterscheiden zwischen Bekanntschaften und wirklichen Freunden: Neue Kontakte knüpfen ist nicht schwer, aber jemanden zu finden, auf den wirklich Verlass ist, kann manchmal eine Zeit dauern. Aber in dieser Hinsicht unterscheidet sich die Generation um 50 nicht von anderen Altersgruppen. Zwar kann man einiges dafür tun, neue Bekanntschaften zu schließen, aber programmieren lässt sich das soziale Leben natürlich nicht: Freunde finden sich häufig in Situationen, in denen das theoretisch überhaupt nicht passen sollte. Aber das Leben ist keine Rechenaufgabe – aber genau das macht unser Dasein schließlich auch interessant.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

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