Noch vor ein paar Jahren sah es so aus, als würde das traditionelle Versandhaus ein Bestellsystem sein, dass eher der Vergangenheit als der Gegenwart entsprechen würde. Aber mittlerweile haben sich viele Traditionsunternehmen den neuen Möglichkeiten angepasst und präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Sowohl Zahlungsbedingungen als auch Angebot und Präsentation sind auf dem neuesten Stand. So profitiert mittlerweile die Traditionsbranche von den Möglichkeiten des Internets ganz entscheidend. Die Kataloge der meisten Anbieter sind zwar noch in einer Printversion erhältlich, aber der Trend geht eindeutig dahin, die Waren stets aktualisiert im Netz zu präsentieren. Natürlich hat auch die Finanzkrise nicht vor Traditionsfirmen haltgemacht. Zurückhaltung der Konsumenten in schwierigen Zeiten ist natürlich auch ein Problem von jedem Versandhaus – und dabei spielt es keine Rolle, ob es die Waren nun online oder in Ladengeschäften anbietet. Dennoch scheint auch die schlimmste Phase der Wirtschaftskrise mittlerweile vorbei zu sein.

Warum das Versandhaus bestehen bleiben wird

Heutzutage kann man nahezu jedes erdenkliche Produkt im Internet kaufen und bestellen. Da ein traditionelles Versandhaus schon immer auf ein breitgefächertes Angebot gesetzt hat, ist in dieser Hinsicht so gut wie keine Veränderung der Struktur vonnöten gewesen. Schon seit Jahren steigt der Anteil des Onlinehandels immer mehr. Nachdem ganz am Anfang der digitale Markt in Deutschland ein paar Schwierigkeiten hatte, ist es längst zur Normalität geworden, Waren aller Art aus dem Netz zu beziehen. Das meiste Geld wird heute im Netz für Kleidung und Schuhe ausgegeben – und gerade auf diesen Zweig ist das traditionelle Versandhaus schon seit Ewigkeiten spezialisiert. Gerade auch das übergreifende und immer geltende Recht des Kunden, Waren nach vierzehn Tagen wieder ohne Begründung zurückzuschicken und das Geld zurückzubekommen, trägt zu der Attraktivität bei, Kleidung und Schuhe im Internet zu kaufen. Das Recht bei Fernabsatz-Verträgen ist vor ein paar Jahren erweitert worden, was dem Kunde nur zugute kommt.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion