Die meisten Singles kennen es: Nachdem man seine Freiheit in vollen Zügen genossen hat, möchte man auch gerne wieder einen Partner an seiner Seite haben. Das Leben zu zweit macht einfach mehr Spaß. Doch je älter man wird, desto schwerer scheint die Partnersuche zu werden. Der Lebensbereich ist nicht mehr so groß, wie er es noch mit 20 Jahren war - Diskotheken und Clubs kommen kaum noch als Treffpunkt für neue Bekanntschaften in Frage. Das Knüpfen von Kontakten fällt schwerer, denn je länger man alleine ist, desto größer werden auch die Hemmungen, sich auf eine neue Beziehung überhaupt einzulassen. Außerdem fällt es einem schwer, seine teilweise hohen Ansprüche zurück zu schrauben. Doch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass eingefahrene Lebensgewohnheiten der Bremsklotz für eine neuen Beziehung sind.

1. Schritt: Einstellung ändern

Nicht nur Teenager können sich verlieben! Auch die Generation 40+ kann Schmetterlinge im Bauch haben, Frühlingsgefühlen erliegen und mit einer rosaroten Brille durchs Leben laufen. Auch wenn man in reiferen Jahren vielleicht etwas vorsichtiger an Partnerschaften herangeht als zu Sturm-und-Drang-Zeiten, ist das Verliebtsein ein wunderschönes Gefühl. Man sollte niemals die Hoffnung auf eine neue Liebe verlieren - die kann einem immer und überall erwischen. Wer eventuell mit dem Älterwerden an sich Schwierigkeiten hat, sollte versuchen, seine Einstellung zu ändern. Verabschieden Sie sich von den Schönheitsidealen, denen Sie mit Mitte 20 nachgejagt sind. Viele Menschen haben Probleme damit, älter zu werden, weil sie sich mit der Zeit immer unattraktiver fühlen. Dieses Gefühl ist jedoch destruktiv. Je unattraktiver Sie sich selbst empfinden, desto mehr werden Sie dieses Gefühl auch ausstrahlen. Jeder wird älter und es ist nicht nötig, mit 50 noch wie 30 auszusehen - das tut schließlich niemand. Alter ist Lebenserfahrung und Charakterbildung: Ein 60jähriger Mensch, der nur mit 20-jährigen glücklich sein kann, ist sowieso nicht das Richtige für Sie!

2. Schritt: Aktiv bleiben

Über 40 Prozent aller Paare lernen sich bei der Arbeit kennen. Wenn Sie aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, müssen Sie sich neue Lebensbereiche erschließen, in denen Sie in Kontakt mit anderen Menschen kommen. Bleiben Sie aktiv in einem Verein, der Gemeinde oder übernehmen Sie ein Ehrenamt. Knüpfen Sie überall dort Kontakte, wo Sie sich Ihnen anbieten. Schließen Sie sich Gruppen an, die gemeinsame Ausflüge, Reisen oder Treffen organisieren. Nehmen Sie am Leben teil und bleiben Sie offen für Neues. Das fördert das Selbstbewusstsein und erhöht die Chancen für einen Neuanfang mit einem Partner.

3. Schritt: Aktiv einen Partner suchen

Aktiv einen Partner zu suchen bedeutet, dass Sie an Orte gehen, wo Sie andere Singles treffen können. Besonders gut geeignet, um jemanden zu finden, ist die Partnerbörse im Internet. Hier treffen Sie auf viele Gleichgesinnte und können auf den jeweiligen Profilen nach Menschen mit ähnlichen Interessen oder im näheren Umfeld suchen. Gleichzeitig können Sie durch ein individuelles, kreatives und aussagekräftiges Profil andere Singles auf sich aufmerksam und neugierig machen. Bleiben Sie dabei immer bei der Wahrheit - das erleichtert das Finden des passenden Partners erheblich. Lernen Sie Leute kennen und beteiligen Sie sich an Treffen und Ausflügen. Nur virtuelle Kontakte werden Ihnen bei der Partnersuche nicht weiterhelfen. Treffen Sie sich mit den Menschen, die Sie über die Plattform kennen gelernt haben. Eine andere Möglichkeit der Partnersuche ist zum Beispiel eine Singlereise. Spezielle Angebote für Alleinstehende gibt es für die unterschiedlichsten Reiseziele und Interessen. Die Gruppenreisen sorgen in entspanntem und neutralem Umfeld für ein intensives Kennenlernen Gleichgesinnter.

4. Schritt: Stehen Sie zum neuen Partner

Haben Sie einen Lebenspartner gefunden, gibt es gerade bei Bestagern häufig Unstimmigkeiten mit dem sozialen Umfeld. Oft verstehen Freunde oder Familie nicht, dass man auch im besten Alter noch das Bedürfnis nach Zweisamkeit verspürt. Insbesondere die eigenen Kinder haben mitunter Probleme, einen neuen Partner zu akzeptieren. Doch sollten Sie sich weder von der Familie noch von Freunden zu sehr in Ihre Beziehung reinreden lassen. Tipps und gut gemeinte Ratschläge können durchaus hilfreich sein, trotzdem sollten Sie ganz alleine die Abwägung zwischen Pro und Contra Ihrer Beziehung übernehmen. Geben Sie sich, Ihrem Partner und Ihrem Umfeld zunächst genug Zeit. Häufig klären sich Probleme und Schwierigkeiten nach einiger Zeit von alleine. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie mit Familie oder Freunden klärende Gespräche führen und für klare Fronten sorgen.

Autorin: Anne Bartel, Platinnetz-Redaktion