Wer sich traut, für ein Erotikfoto vor die Kamera zu treten, der braucht keinen Körper eines Supermodels, aber stattdessen eine große Portion Mut. Schließlich zieht man sich nicht alle Tage vor unbekannten Menschen aus und ein sinnlicher Blick entsteht auch nicht auf Knopfdruck. Doch der Mut zahlt sich spätestens dann aus, wenn man den Partner mit einem sinnlichen Bild von sich selbst überraschen kann oder gemeinsam für erotische Fotos vor der Kamera steht. Gerade Fotos von Paaren können wunderbar die gemeinsame Sexualität ausdrücken und so für immer in einem Bild festgehalten werden.

Tricks für ein schönes Erotikfoto

Ein Erotikfoto zu machen bedeutet aber keinesfalls, sich nackt vor die Kamera zu stellen. Denn wie so häufig gilt auch für Erotikfotos: Was man nicht sehen kann, regt die Phantasie ganz besonders an. Ein Seidenschal über den richtigen Stellen platziert oder bewusst nur einen Teil des Körpers zu beleuchten kann sehr ästhetische und anregende Bilder entstehen lassen. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, ein Erotikfoto zu machen, das ganz stilvoll und ästhetisch ist. Warmes Licht und passendes Puder lassen den Körper wie Gold glänzen, ein paar Tropfen Wasser auf den richtigen Stellen kann auch einzelne Körperpartien ins rechte Licht rücken. Der Fotograf wird einige überraschende, aber gut funktionierende Ideen haben.

Nicht nur das fotografische Fachwissen, sondern auch die Positionen vor der Kamera können erotische Fotos gut gelingen lassen. Auch hier gilt häufig: Weniger ist mehr. Denn beispielsweise ein verführerischer Augenaufschlag oder eine Geste kann sexy sein, ohne vulgär zu wirken. Fotos zu Zweit werden vor allem dann schön, wenn man die Chemie zwischen den Partnern aufs Bild bannen kann. Das muss nicht bei einer eindeutigen Pose sein, sondern alleine eine Umarmung oder eine Berührung zweier Menschen kann erotisch und wunderschön wirken.

Erlebnis Erotikfoto

Ganz persönlich vor der Kamera alleine oder zu zweit seine erotischen Seiten präsentieren, das kann sogar ein sinnliches Erlebnis sein. „Beim Fotoshooting hatte ich ein ganz schönes Kribbeln im Bauch“, berichtet Luisa (49), die sich den Traum vom eigenen Erotikfoto selbst erfüllt hat. Für Luisa war es eine schöne Erfahrung: „Man steht zwar auch daheim vor dem Spiegel und macht sich für den Partner schön, aber so sexy wie auf den Fotos habe ich mich selbst noch nie gesehen.“, berichtet sie. „Ich bin von den Fotos regelrecht begeistert und auch die Fotoaufnahmen habe ich in guter Erinnerung. Ich fühlte mich richtig sinnlich“.

Luisa war erst mit 49 Jahren bereit, erotische Fotos von sich machen zu lassen. „Erst jetzt bin ich mit mir im Reinen“, sagt sie auf die Frage nach den Gründen für die Entscheidung. „Als junger Mensch war ich viel zu unsicher, heute fühle ich mich wohl in meinem Körper, auch wenn er nicht mehr so gut in Schuss ist wie damals“, lacht sie. Auch wer mit seinem Körper an der einen oder anderen Stelle unzufrieden ist, sollte sich deshalb nicht von erotischen Aufnahmen abhalten lassen. Fotografen verstehen ihr Handwerk sehr gut und wissen, wie sie Ihre Schokoladenseiten ins rechte Licht rücken können.

Mit guter Vorbereitung zum sinnlichen Erotikfoto

Um sich vor der Kamera wohl zu fühlen, ist es wichtig, den Fotografen schon vorher zu treffen. In Vorgesprächen kann man sich gegenseitig besser kennen lernen und außerdem abklären, wie man sich die Fotos vorstellt. Dabei wird auch besprochen,  welche Kleidungsstücke man mitbringen sollte und welche Accessoires oder sogar Sexspielzeuge man auf den Bildern haben möchte, die das Fotostudio eventuell zur Verfügung stellt. Manchmal wird sogar eine Visagistin angeboten. In vielen Städten gibt es Fotoateliers, die sich darauf spezialisiert haben und auch für ein sinnliches Erotikfoto die passende Ausstattung und das fotografische Hintergrundwissen haben. Übrigens gehen die Fotografen sehr gerne auf eigene Ideen und Vorschläge des Kunden ein. Die Profis empfehlen deshalb, sich vorab von Büchern oder Zeitschriften inspirieren zu lassen, um beim Vorgespräch genau abklären zu können, welche Art von Bilder man gerne haben möchte.

Für ein gelungenes Erotikfoto braucht man also keinen perfekten Körper. Mit einer gewissen Portion Mut, einem passenden Fotografen und einer guten Vorbereitung gelingen jedem, der möchte, sinnliche und wunderschöne Bilder. Ein Erotikfoto kann als prickelndes Geschenk, als anregende Dekoration an der Schlafzimmerwand oder als Unterstützung für das eigene Selbstbewusstsein eine ganz besondere Wirkung auf die eigene Sexualität haben.

Autorin: Julia Heilig, Platinnetz-Redaktion