Was man bei der Schädlingsbekämpfung beachten sollte

Wer auf chemische Hilfsmittel bei der Schädlingsbekämpfung verzichten will, hat eine Reihe von Möglichkeiten, wie man auf umweltfreundlichem Weg den Garten schützen kann. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern sorgt auch dafür, dass die Ernte nicht durch künstliche Zusätze verdorben wird.

Vorbeugung ist bei der Schädlingsbekämpfung im Garten natürlich besonders wichtig. Sind die Pflanzen gut gedüngt, dann sinkt die Gefahr erheblich, dass sie von Ungeziefer, wie beispielsweise Blattläusen, angegriffen werden. Kompost ist bei dieser Vorbeugung wichtig für einen gesunden Garten, der sich selbst zu wehren weiß: Der einfachste Weg ist es, die Kräfte der Natur zu aktivieren, um bei der Schädlingsbekämpfung auf Chemie verzichten zu können. Kompost enthält viele Mikroorganismen, die lästiges Ungeziefer im Garten bekämpfen können. Insektizide dagegen bewirken oft genau das Falsche: Die Pflanze, die eigentlich geschützt werden soll, wird beschädigt. Stattdessen sollte man auf natürliche Feinde bei der Schädlingsbekämpfung setzten, denn dadurch wird mit den Mitteln der Natur gearbeitet und die Umwelt entlastet.

Schädlingsbekämpfung ohne Chemie

In sehr vielen Fällen ist es heute bei der Schädlingsbekämpfung nicht nötig, auf Chemie zurückzugreifen. Es gibt etliche Methoden, um die Verwendung künstlicher und umweltbelastender Stoffe zu vermeiden. Schnecken oder Wühlmäuse können beispielsweise durch Knoblauch vertrieben werden; Lavendel hilft gegen Ameisen und Blattläuse. Für jedes Ungeziefer gibt es einen passenden Gegenspieler in der Natur. So sollte man sich genau überlegen, ob man chemische Mittel bei der Schädlingsbekämpfung anwenden will. In der Vergangenheit galten ökologisch schonende Mittel zur Schädlingsbekämpfung allgemein als zu schwach bis wirkungslos. Aber das allgemeine Bewusstsein der Umwelt gegenüber hat sich in wenigen Jahren stark verändert. So sind ökologische Mittel bei der Schädlingsbekämpfung mittlerweile respektiert und ihre Wirksamkeit belegt. Natürlich muss man nicht völlig auf chemische Mittel verzichten. Aber ein Bewusstsein für nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sollte jeder Hobbygärtner heutzutage mitbringen.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

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