Was sind typisch japanische Pflanzen?

Wer an japanische Pflanzen denkt, dem kommt wohl zuerst der Bambus in den Sinn. Aber es gibt eine ganze Reihe von Pflanzen, die in der japanischen Kultur zuhause sind und unsere Gärten bereichern können. Einige von ihnen gehören auch hierzulande längst zum Gartenbild dazu.

Ein typisch japanischer Garten besteht aus einer Reihe von Pflanzen, die in dieser Form recht einzigartig sind. Viele japanische Pflanzen sind das Ergebnis jahrhundertelanger Züchtungsarbeit. Hierzulande profitieren viele Hobbygärtner von der jahrhundertealten Kunst Japans. Blühpflanzen sind in japanischen Gärten dabei generell sind nicht so verbreitet wie in anderen Kulturen. Nach japanischer Geisteshaltung lenken sie eher vom Wesentlichen ab. Die bekannteste Pflanze Asiens ist wohl der Bambus. Seine symbolische Bedeutung ist in der fernöstlichen Welt mit Beständigkeit verbunden. Es gibt etwa 300 verschiedene Arten, so dass sich auch für den heimischen Garten etwas finden sollte. Bambus ist die am schnellsten wachsende Pflanze überhaupt. Bestimmte Sorten wachsen bis zu einem Meter pro Tag.

Japanische Pflanzen im heimischen Garten

In den letzten Jahren ist der Bambus auch hierzulande immer beliebter geworden, so dass er heutzutage ziemlich häufig in unseren Gärten zu sehen ist. Bestimmte Sorten von Farnen sind auch typische japanische Pflanzen. So zum Beispiel der Regenbogenfarn oder der Straußfarn. Der recht anspruchslose Regenbogenfarn ist ein typisches Beispiel für japanische Pflanzen. Er gibt dem hiesigen Garten durch seine silbrige Blattzeichnung und seine zierliche Gestalt einen deutlich asiatischen Anstrich. Da die Lärche sehr langsam wächst und japanische Gärten von eher kleinen und dekorativen Pflanzen betont werden, ist sie auch eine gute Wahl, um dem Garten ein fernöstliches Flair zu geben. Eine typisches Beispiel für japanische Pflanzen ist die Kamelie. Sie ist dekorativ, weil die einzelnen roten Blütenblätter nach und nach abfallen. Dabei ist dieses Gewächs mit dem Teebaum verwandt und symbolisiert in der asiatischen Kultur Freundschaft und Harmonie. Bereits seit dem 19. Jahrhundert war die Kamelie eine sehr beliebte Zierpflanze in Europa. Heute ist der robustere Rhododendron zwar viel beliebter, aber längst hat die Kamelie ihre Liebhaber hierzulande. Auch Japanischer Ahorn ist sehr beliebt. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Varianten. Diese Bäume eignen sich hervorragend auch für kleine Gärten. Vor allem im Herbst ist der japanische Ahorn eine echte Augenweide: Die zierlichen Blätter verfärben sich gelborange bis karminrot. Für welche Sorte Sie sich auch entscheiden mögen, japanische Pflanzen können das Bild Ihres Gartens verschönern und ihm einen Hauch asiatische Eleganz verleihen.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

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