Das Auge grillt mit: Der Kugelgrill sieht nicht nur gut aus

Der Kugelgrill springt durch sein Design ins Auge. Doch hält er auch was er verspricht? Unter den Holzkohlegrills ist er einer der beliebtesten Grills. Der Kugelgrill ist nämlich sehr praktisch konzipiert und auch für Anfänger geeignet. Das Markenzeichen des Kugelgrills ist sein runder Deckel, der ihm seinen Namen verleiht.

Der Deckel ist auch der besondere Clou des Kugelgrills. Die Luftzirkulation unter dem Deckel lässt die Grillkohle schön gleichmässig brennen und die Flammen können zugleich nicht zum Grillgut hochschlagen. Der Kugelgrill wurde bereits 1952 patentiert und überzeugt seither durch perfekte Luftzirkulation und durch die verschiedenen Möglichkeiten des Grillens, wie das sogenante indirkete und direkte Grillen.

Der Kugelgrill ist ein wahrer Alleskönner

Jeder Grillmeister, der etwas auf sich hält, besitzt einen klassischen Kugelgrill. Dieser verspricht ein unkompliziertes Anheizen und Garen. Das Brennmaterial liegt im Kugelgrill nicht direkt auf dem Boden, sondern auf einem Rost. So wird durch die Luftzufuhr optimal beständige Wärme gehalten und das Grillgut gleichmäßig durchgegart. Das indirekte Grillen ist mit dem Kugelgrill auch für Grill-Anfänger kein Problem mehr. Hierbei wird das Fleisch neben die Glut gelegt und durch eine Schale, gefüllt mit Wasser, vor Hitze geschützt. Hier wird auch das abtropfende Fett aufgefangen. Manche Grillmeister geben in diese Schale zusätzlich Bier oder Wein, um für ihr Fleich ein besonderes Aroma zu erhalten. Das Grillgut wird hier also durch den Rauch und die Luft gegart. Dabei muss der Deckel des Kugelgrills immer geschlossen bleiben. Man sollte bei dieser Grillmethode mehr Zeit einplanen, dafür wird man aber am Ende durch butterzartes Fleisch belohnt.
Der einzige Nachteil des Kugelgrills ist die Haube, durch die man nicht sehen kann, wie weit das Fleisch ist. So muss der Kugelgrill sehr häufig geöffnet werden, was widerum für das Garen ungünstig ist. Aus diesem Grund verfügt ein Kugelgrill meist über ein Thermometer, damit die Wärmezufuhr optimal kontrolliert werden kann. Der Kugelgrill überzeugt also jeden Grillfreund und das nicht nur mit seiner ästhetischen Form. Er lässt sich vielseitig anwenden und ist äußerst praktikabel im Gebrauch. Seine drei Beine stehen meist sogar auf Rollen, so dass er problemlos bewegt werden kann. Der Kugelgrill hat sich bei den meisten Grillmeistern durchgesetzt, so dass es neben den klassischen Holzkohle-Kugelgrills bereits den Kugelgrill mit Gas gibt. Beim Kauf eines Kugelgrills gilt es nur noch zu beachten, dass er ein reiner Außengrill ist und sich nicht für das Grillen in Räumen oder auf dem Balkon eignet. Rechnen Sie beim Kauf mit einer preislichen Dimension von etwa 30 bis 500 Euro.

Autorin: Nele Zymek, Platinnetz-Redaktion

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