Lavasteingrill oder Holzkohlegrill?

Wer an einen Grill denkt, hat wohl automatisch den klassischen Holzkohlegrill im Kopf. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, sein Grillfleisch zum Brutzeln zu bringen. Zum Beispiel mit dem Lavasteingrill. Auch, wenn so mancher auf den Holzkohlegeschmack schwört, hat der Lavasteingrill seine Vorteile.

Der Lavasteingrill trägt seinen Namen, weil für die Hitzeverteilung Lavasteine genutzt werden. Der Grill wird mit Gas beheizt, wobei die Lavasteine Hitze speichern und verteilen. Damit die Steine lange halten, sollte man sie während der Grillsaison bis zu dreimal reinigen. Das ist jedoch mit wenig Mühe verbunden, denn der Lavasteingrill lässt sich sehr leicht reinigen. Falls aber doch neue Steine benötigt werden, sind diese einzeln oder in Säcken im Baumarkt erhältlich.
Neben dem Lavasteingrill gibt es noch andere Alternativen zum Holzkohlegrill, wie beispielsweise den Gas- oder Elektrogrill. Der einzigartige Holzkohlegeschmack lässt sich allerdings nur mit dem Holzkohlegrill erreichen. Trotzdem sorgen die Steine beim Lavasteingrill für eine besondere mineralische Note.

Lavasteingrill – die bequeme Art zu grillen

Letztendlich bleibt es Geschmackssache, wer welchen Grill bevorzugt. Doch abgesehen vom Geschmack hat der Lavasteingrill seine praktischen Vorteile. Zum einen hat nicht jeder die Möglichkeit einen Holzkohlegrill zu benutzen, da es aufgrund der Rauchentwicklung teilweise verboten ist oder sich die Nachbarn beschweren. Weil es beim Lavasteingrill keine starke Rauchentwicklung gibt, ist er zum Beispiel im engen Wohngebiet vorteilhafter. Zum anderen kann die erwünschte Grilltemperatur mit dem Gasregler genauer eingestellt werden, so dass das Zubereiten der Grillspeisen besser geplant werden kann. Auch, wenn es beim gemütlichen Grillen nicht auf die Geschwindigkeit ankommt, bei knurrendem Magen kann die lange Wartezeit beim Anzünden der Holzkohle schon mal lästig sein. Auch hier hat das Gas den Vorteil, dass man einfach nur den Gashahn aufdrehen muss und die nötige Hitze zum Braten sofort da ist. Nach dem Grillen ist vor dem Grillen. Das bedeutet, dass die Grills nach dem Benutzen gereinigt werden müssen, damit einem der Schmutz beim nächsten Grillabend nicht den Appetit verdirbt. Da der Holzkohlegrill mit Kohle betrieben wird, muss irgendwann die Asche entsorgt werden. Wer es also bequem mag, hat mit dem Lavasteingrill weniger Mühe. Der Rost an diesen Geräten ist leicht zu reinigen. Wenn man den Lavasteingrill nach der Benutzung noch einmal kurz in Betrieb nimmt, verkohlen die am Metall haftenden Reste und können leicht abgebürstet werden.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion

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