Ob süßlich oder sauer: Grillmarinade macht jedes Fleisch zart

Der Clou beim Grillen ist die Faszination daran, Speisen auf eine besondere Art und Weise zu garen. Hier kommt es im Wesentlichen auf die Zubereitung von Fleisch an. Um dieses besonders zart und schmackhaft zu machen wird es mariniert, das bedeutet: In verschiedene Zutaten für mehrere Stunden eingelegt.

Marinieren hieß ursprünglich Fleisch in Salz einlegen, also haltbar machen. Ein anderes Wort dafür ist ‚beizen‘. Durch das Einlegen in eine würzige Grillmarinade wird Fleisch besonders aromatisiert, weil Gewürze und Säure in das Fleisch eindringen. Nach dem Einlegen kann man das Fleisch dann wie gewohnt zubereiten und den besonderen Geschmack und die Zartheit genießen, die man nur durch Marinieren erreichen kann.

Grillmarinade – Die Grundregeln damit Ihr Fleisch perfekt gelingt

Eine Grillmarinade besteht meist aus Essig, Wein, Zitronensaft, Kräutern, Gewürzen, Öl, Zwiebeln, Knoblauch und auch Honig oder Zucker. Die klassische Marinade sollte kein Salz enthalten, da sie dem Fleisch sonst Wasser entzieht. Wenn man das Fleisch schließlich in die Grillmarinade einlegen möchte, sollte es komplett von der Flüssigkeit umschlossen sein und in einem luftdichten Behälter verschlossen werden. Das Marinieren selbst kann dann bis zu mehreren Tagen dauern. Das Fleisch sollte dabei regelmäßig gewendet werden. Das Marinieren bewirkt, dass die Aromen ins Fleisch eindringen und das Gewebe des Fleisches gelockert wird. Bei der weiteren Zubereitung kann man dann die Grillmarinade schließlich sogar als Grundlage für die Sauce verwenden. Im Wesentlichen liegen die Vorteile vom Marinieren auf der Hand. Neben dem Geschmack wird das Fleisch länger haltbar gemacht, es wird zarter und gart auch schneller.
Grundlage für Grillmarinade ist immer Essig, Öl, Pfeffer und Zucker. Das Ganze gilt es dann noch mit Zutaten wie Senf, Honig, Früchten und Käutern zu verfeinern. Man unterscheidet bei den Marinaden zwischen den eher süßlichen Grillmarinaden mit Honig oder Zucker, den säuerlichen Grillmarinaden mit Essig und Wein oder den Grillmarinaden mit Öl. Vor dem Marinieren müssen Sie das Fleisch putzen und abtrocknen. Denken Sie daran, das Fleisch eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank zu nehmen und abzutupfen, damit die Grillmarinade später nicht in den Grill und auf die heißen Kohlen tropft.
Wenn Sie sich das Marinieren selbst noch nicht zutrauen sollten, dann vertrauen Sie Ihrem Fleischer. Hier gibt es neben bereits mariniertem Fleisch auch Grillmarinade, die fertig zum Anrühren erhältlich ist. Allerdings sollten Sie hier immer darauf achten, dass das Fleisch frisch ist. Häufig wird mit Marinade nämlich minderwertige Fleischqualität überdeckt.

Autorin: Nele Zymek, Platinnetz-Redaktion

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