Mehr Wohnkomfort: Mit diesen 7 Tipps wird das eigene Zu Hause noch schöner

Stilsicher eingerichtetes Wohnzimmer mit Kronleuchter

Statistiken verraten, dass knapp 60 Prozent der Deutschen sich in den eigenen vier Wänden am wohlsten fühlen. Hier liegt in jedem Lebensabschnitt der Fokus auf Behaglichkeit und Komfort. Doch wie lässt sich der Wohnkomfort geschickt steigern, um das eigene Zuhause noch mehr genießen zu können?

Endlich ungestört schlafen: Rollläden und Fensterläden erhöhen den Schlafkomfort

Leider ist es eine medizinische Tatsache: Je älter wir werden, desto leichter wird der Schlaf. Das hängt mit der verringerten Bildung des Schlafhormons Melatonin zusammen. Umso wichtiger, dass das Schlafzimmer ideale Bedingungen für eine ungestörte Ruhephase bietet. Ein essenzieller Faktor dafür ist die absolute Dunkelheit, denn nur unter Ausschluss von Licht bildet der Körper vermehrt das beruhigende Melatonin. Blickdichte Vorhänge genügen häufig nicht dafür, die Straßenbeleuchtung abzuschirmen. Wer einen guten Schlaf will, sollte eher auf die folgenden Helfer setzen:

  • Rollläden: Außenrollläden verdunkeln Innenräume vollständig und sind darüber hinaus ein optimaler Schutz gegen raue Witterung und Kälte. Um den Komfort zu maximieren, sollten die Rollläden per Fernsteuerung bedienbar sein.
  • Verdunklungsplissees: Passen sie in der Größe exakt zum Fenster, sind Plissees günstig, einfach zu montieren und leichtgängig zu bedienen. Sogenannte Wabenplissees mit Blackout-Stoff bieten dabei optimalen Schutz gegen Lichteinstrahlung.
  • Shutters: Das sind innenliegende Fensterläden aus dekorativem Holz, die neben der Verdunklung noch gestalterische Zwecke erfüllen. Ihre Holzlamellen lassen sich vollständig schließen, aber auch stufenweise öffnen, um gedämpftes Licht hineinzulassen.

Mehr Luxus im Bad: Ein Pool-Wanne sorgt für Entspannung

Ein Spa im eigenen Bad? Dieser Traum kann mit einer Whirlpoolwanne wahr werden. Denn die sprudelnden Wannen gibt es aktuell in verschiedenen Größen und Preisklassen, sodass ihre Anschaffung längst nicht mehr als unerreichbarer Luxus gilt. Das Prinzip ist bei allen Exemplaren dasselbe: Düsen saugen das Badewasser an und mischen es mit Luft. Die Massagedüsen stoßen die Mischung in verwirbelten Strömen wieder aus, sodass Rücken- und Muskelverspannungen sich schnell in Wohlgefallen auflösen und auch der Kreislauf einen Extra-Kick erhält. Wer Lust auf mehr Badespaß bekommen hat, sollte sich die folgenden Punkte beim Whirl-Pool-Kauf zu Herzen nehmen:

  • Probeliegen ist Pflicht: Whirlpool-Badewannen gibt es in runden, rechteckigen und Eck-Ausführungen, die in beinahe jedes Bad passen. Doch ebenso passend sollte der Schnitt der Wanne für die Körpergröße des Nutzers sein. Potenzielle Whirlpool-Käufer sollten sich daher schon im Fachgeschäft in die leere Wanne legen und testen, ob es sich darin mit zurückgelehntem Kopf und ausgestreckten Beinen entspannen lässt.
  • Statik und Lärmbelastung: Gerade in älteren Häusern sollte ein Profi den Einbau des Whirlpools überwachen, damit die maximalen statischen Belastungen eingehalten werden und sich die Nachbarn nicht am Lärm der Pumpe stören.

Hat man die Hürden zum Home-Spa jedoch überwunden, lohnt sich die Investition nicht nur für das eigene körperliche Wohlbefinden. Und als Zukunftsperspektive: Für ein romantisches Date zu zweit schafft die Whirlpool-Badewanne ebenfalls das perfekte Ambiente.

Smart Home: Alles bequem steuern

Morgens öffnen sich die Rollläden automatisch, bei der Rückkehr vom Einkauf schaltet sich das Licht selbstständig ein und die Lieblingsmusik ertönt – diese Bequemlichkeiten sind längst keine Science-Fiction-Romantik mehr, sondern halten Einzug in viele deutsche Haushalte. Das sogenannte Smart Home ermöglicht die Fernsteuerung oder Selbststeuerung von Beleuchtung, Heizung, Elektrizität und Haushaltsgeräten. Innerhalb der folgenden Wohnbereiche bieten smarte Lösungen eine echte Steigerung des Wohnkomforts:

  • Lichtsteuerung: Durchgangsräume oder Wandschränke lassen sich mit Bewegungsmeldern ausstatten, die die nötige Beleuchtung selbstständig steuern. Für die Wohnräume eignet sich eine Lösung per Fernbedienung oder Smartphone, mit der die Bewohner das Licht zusätzlich dimmen können, um eine gemütlichere Atmosphäre zu schaffen.
  • Rollläden: Am Morgen Licht ins Schlafzimmer lassen, ohne das Bett verlassen zu müssen? Hier sorgen fernsteuerbare Rollläden für höchsten Komfort. Wer sie per Zeitschaltuhr oder per Smartphone bedient, kann auch in seiner Abwesenheit ein bewohntes Haus simulieren.
  • Sprachassistenten: Das Einschalten der Radio-Nachrichten, eines Wunschfilms oder der Lieblingsmusik machen die aktuellen Mediensysteme über Sprachsteuerungen spielend einfach. Dabei muss niemand mehr lange nach der passenden Unterhaltung suchen, sondern kann sie in wenigen Augenblicken genießen.

Die Integration der Technik gestaltet sich heutzutage recht einfach und ist nicht so kostenintensiv wie manch einer denkt. Es müssen weder Kabel verlegt werden, noch Wände aufgestemmt werden. Wer mehr Komfort wünscht und aufwendige Sanierungsarbeiten vermeiden möchte, kann dies über den Einsatz von Funklösungen erreichen, welche für die Nutzer eine gute Alternative bieten.

Klügere Heizung – mehr Bequemlichkeit, weniger Kosten

Wer tagsüber außer Haus ist, dreht die Heizung häufig ab, um Energie zu sparen. Der kleine Nachteil: Wenn man am Abend in ein gemütliches Heim zurückkehren will, braucht es einige Zeit, bis die Raumtemperatur ein angenehmes Niveau erreicht und das Wohnzimmer das Prädikat „gemütlich“ überhaupt verdient. Die Lösung liegt auch hier in der smarten Technik.

  • Programmierbare Heizungsventile: Sie erlauben, individuelle Heizkurven zu erstellen, sodass sich die Räume schon vor der Heimkehr des Bewohners wieder aufheizen oder am Morgen bereits vor dem Aufstehen angenehme Temperaturen erreichen.
  • Smarte Thermostaten: Sie erkennen selbstständig, ob Fenster zum Lüften geöffnet werden und regeln die Temperatur automatisch hinunter. Der Nutzer braucht hier nicht mehr alles selbst im Blick zu behalten und spart durch kluges Heizen signifikant Energiekosten ein.

Kaminofen oder Kachelofen – Luxus für den Winter

Mann sitzt mir Glas in der Hand vor dem Kamin
Was gibt es gemütlicheres, als vor dem Kamin zu sitzen

Das Entspannen auf dem sprichwörtlichen Bärenfell vor dem Kamin ist zum Synonym für dekadentes Leben geworden. Dabei sind Kaminöfen heutzutage für beinahe jedes Budget erschwinglich und erzeugen in der kalten Jahreszeit eine einzigartig gemütliche Stimmung in den Wohnräumen. Ein Kachelofen hingegen speichert viel Wärme und gibt sie allmählich an die Umgebung ab. Welche Lösung für die eigenen vier Wände optimal ist, hängt vom beabsichtigten Aufwand und den Bedürfnissen ab:

  • Kaminofen: Ein Kaminofen ist bereits zum Preis von einigen Hundert Euro in vielen Baumärkten erhältlich. Sein großer Vorteil: Er ist relativ einfach an einen vorhandenen Schornstein anschließbar und bietet freien Blick auf das lodernde Feuer. Seine Heizwirkung ist dagegen beschränkt. Sie lässt schnell nach, wenn das Feuer nach 2 bis 3 Stunden heruntergebrannt ist.
  • Kachelofen: Ein Kachelofen hingegen muss an Ort und Stelle vom Ofenbauer gemauert werden, was einen Budgetrahmen von mehreren Tausend Euro erfordert. Anschließend besticht er mit seiner großen Wärmespeicherwirkung und saugt gezielt kalte Luftströme an, die er erwärmt wieder an die Umgebung abgibt. Kachelöfen steigern daher die Wohlfühlatmosphäre in großen, offenen Wohnungen, die auch tagsüber durchgehend bewohnt werden.

Sicherheitsmerkmale – auch sie bieten mehr Entspannung

Gerade Alleinlebende haben einen hohen Anspruch an ein sicheres Heim – immerhin hat man keine Helfer, falls eine zwielichtige Person an der Haustür aufdringlich werden sollte. Doch auch hier unterstützen technische Innovationen dabei, unseriöse Gestalten abzuschrecken und keinen netten Besuch mehr zu verpassen:

  • Smarte Gegensprechanlagen: Wer in Abwesenheit Lieferungen erwartet oder häufig den Besuch von Bekannten verpasst, kann sich mit einer Gegensprechanlage oder einer Videotürklingel behelfen, die mit dem Smartphone verbunden wird. Das Klingeln an der Haustür hört der Bewohner damit auch, wenn er gerade unterwegs ist, und kann sofort mit dem Klingelnden kommunizieren.
  • Alarmanlagen und Überwachungskameras: Moderne Systeme senden nicht nur eine Alarm-Meldung an die Polizei, sondern verständigen auch den Hausbesitzer in Abwesenheit über sein Smartphone. Außenkameras mit Bewegungsmelder erstellen hier automatisch ein Bild von Personen, die sich an Türen oder Fenstern zu schaffen machen.

Barrierefrei umbauen – dafür ist der Zeitpunkt nie zu früh

Seniorengerechtes Badezimmer
Seniorengerecht und doch modern – auf die Planung kommt es an

Eigentumsbesitzer, die in ihrer Immobilie alt werden wollen, sollten sich ab einem gewissen Zeitpunkt über die Möglichkeit eines Umbaus zur barrierefreien Wohnung erkundigen. Diese Maßnahmen müssen nicht zu 100 Prozent vom Eigentümer selbst gestemmt werden, da die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sie teilweise durch Kreditvergaben und Zuschüsse fördert. Essenziell sind beim altersgerechten Umbau die folgenden Elemente, die auch in fitten Lebensabschnitten den Wohnkomfort deutlich steigern:

  • Treppen und Schwellen: Menschen aller Altersgruppen geraten ins Stolpern, wenn sie Treppenabsätze und Schwellen übersehen – besonders, wenn ihnen das Gebäude als Besucher unbekannt ist. Nicht nur für das altersgerechte Wohnen macht es daher Sinn, Außentreppen und hohe Türschwellen durch Rampen zu ersetzen. Im Hausinnern kann man sich frühzeitig darüber erkundigen, ob ein Treppenlift oder gar ein Aufzug eingebaut werden kann.
  • Raumgröße: Barrierefreiheit bedeutet, dass der Grundriss der Wohnräume es erlaubt, sich gegebenenfalls auch mit Gehhilfe oder im Rollstuhl frei bewegen zu können. Dazu brauchen Räume eine Mindestbreite und leicht erreichbare Griffe, Armaturen und Bedienelemente. Im Zuge der Umgestaltung bieten sich deshalb Wanddurchbrüche, das Zusammenlegen von Räumen oder auch das Gestalten einer offenen Küche an. Diese Maßnahmen schaffen eine luftigere Atmosphäre und ein großzügigeres Wohngefühl, selbst wenn die Barrierefreiheit noch nicht zwingend gebraucht wird.

Fazit: Zu Hause ist es doch am schönsten

Manchmal schafft schon wenig Investition mehr Wohnkomfort – in anderen Fällen braucht es dazu größere finanzielle Anstrengungen. Doch in Anbetracht der Jahre, die man sich im eigenen Heim in Zukunft wohl fühlen will, zahlen sich hier auch invasive Umbaumaßnahmen vielfach in der hinzugewonnenen Wohlfühlstimmung aus. Und sollte doch noch der Traumpartner für gemeinsame Jahre anklopfen, macht es das Ganze umso schöner.

Bildquellen

Bild 1: stock.adobe.com © zhu difeng #86392718
Bild 2: stock.adobe.com © Rasulov #248464415
Bild 3: stock.adobe.com © Jörg Lantelme #229584297

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