Blasenpflaster gehören in jeden Wanderrucksack!

Wer nach einer längeren Wanderung plötzlich kaum vorwärtskommt, weil ihn geschwollene Füße und Blasen plagen, wird den Nutzen dieser kleinen Wundverbände verstehen: Blasenpflaster sind bei einem ausführlichen Ausflug in die Natur unverzichtbar.

Reibereien im Schuh können vor allem während einer Wanderung zu einem echten Problem werden. Eigentlich ist die Blasenbildung eine wirksame Schutzmaßnahme des eigenen Körpers: Bei länger anhaltendem Druck füllt sich die entsprechende Stelle mit Gewebeflüssigkeit, um das tiefer liegende Schichten vor weiteren Verletzungen zu schützen. Wer allerdings das konkrete Problem hat – ganz besonders während einer Wanderung – dem bringt diese Information freilich nichts. Natürlich können Blasen aufgestochen werden. Allerdings besteht dadurch auch immer die Gefahr einer Infektion.  Meist ist es aber so, dass ungeöffnete Blasen besser und schneller abheilen. Aus diesem Grund sollte man nicht jede Blase sofort aufstechen. Blasenpflaster sind dabei die beste Lösung. Bei einem Blasenpflaster spielt es keine Rolle, ob die Blase geöffnet oder verschlossen ist. Es gibt sie in ganz unterschiedlichen Größen, so dass sie je nach Bedarf eingesetzt werden können. Diese besondere Form eines Wundschnellverbands wird nicht nur bei Blasen verwendet, sondern kann auch zu Schmerzlinderung und Schutz bei wundgeriebenen Stellen eingesetzt werden. Im Alltag treten die Beschwerden meist nur bei neuen Schuhen auf, die noch nicht eingelaufen sind. Bevor ein Blasenpflaster aufgelegt wird, sollte die Stelle nach Möglichkeit gesäubert und trocken sein. Wer sich mitten auf einer Wanderung befindet, kann die Füße für einen Moment in den nächsten Bach halten.

Wie Blasenpflaster funktionieren

In der Regel weisen Blasenpflaster eine Gelfüllung auf, die als Polster wirkt und weiteren Druck und Schmerzen verhindern soll. Normalerweise quillt ein Pflaster etwas auf, nachdem es auf die Stelle geklebt worden ist. Eine hydrokolloide Auflage entzieht außerdem der Blase Flüssigkeit. Im Gegensatz zu normalen Pflastern klebt ein Blasenpflaster auf seiner gesamten Fläche. Etwas teurere Produkte passen sich farblich der Haut an, so dass dieser kleine Wundverband auch bei Sandalen oder Pumps optisch kaum auffällt. Unter Umständen kann es aber auch sein, dass man auf ein Blasenpflaster allergisch reagiert. Wenn also starker Juckreiz zu spüren ist, sollte man das Blasenpflaster abnehmen. Auch sollte ein Blasenpflaster nicht länger als zwei Tage auf der betreffenden Stelle bleiben. Eine weitere Gefahr ist, dass zu wenig Luft an die Stelle kommt. Aber diese ganze Komplikationen sind Einzelfälle, und die meisten Wandersleute werden davon nicht betroffen sein. In einen Rucksack jedenfalls gehört eine Packung mit Blasenpflaster ohne Zweifel.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

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