Kurzgefasst: Männer – das wirkliche „schwache Geschlecht“

Männer sind körperlich stärker, aber anfälliger für Krankheiten. Männliche Embryonen werden im Mutterleib schneller größer und schwerer, was gerade Geburtsfehlern und Frühgeburten Vorschub leistet. Zu diesen und anderen Schlüssen kommt ein Forscher der Universität Tel Aviv und legt dafür entsprechende Daten vor.

Diese rütteln erneut arg am Mythos des Mannes als dem angeblich starken Geschlecht.

Professor Marek Glezerman hat für die Studie 66.000 Geburten ausgewertet. Das Ergebnis überrascht: Während Mädchen zwar eine erhöhte Gefahr für Steißgeburten haben, sind männliche Babys im Mutterleib einem noch viel höheren Risiko ausgesetzt. Die „Schwangerschaften sind oftmals komplizierter“, erklärt Glezermann. „Sie enden mit weit höherer Wahrscheinlichkeit in einer Frühgeburt oder einem Kaiserschnitt.“

Laut dem Gynäkologen sind Jungen aber nicht nur im Mutterleib gefährdeter als Mädchen, sondern während ihres ganzen Lebens. Sie seien empfänglicher für Stress und Infektionen. Auch hätten sie eine geringere Chance, Krankheiten zu überstehen als Frauen. Außerdem würden sie insgesamt und weltweit viel früher sterben – kurzum: Das biologisch wirklich schwache Geschlecht sind die Männer.

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