Herausforderungen in der zweiten Lebenshälfte: Mehr als nur Vorsorge

Veränderungen in unserem Leben sind völlig normal beim Älterwerden. Jeder Lebensabschnitt kommt mit seinen eigenen Umständen und Herausforderungen daher. Nachdem wir das mittlere Alter erreicht haben, wissen wir häufig erst, wer wir wirklich sind und was unser Platz im Leben ist. Auch kommt dann in absehbarer Zeit häufig schon die Freiheit des Ruhestandes hinzu.

Damit diese Möglichkeiten nicht durch äußere Probleme eingeschränkt werden, wird stets eine umfassende Altersvorsorge empfohlen. Doch alleine damit ist es oft noch nicht getan.

Insbesondere, da Umstellungen im Alter häufig schwerfallen, kann es problematisch sein, sich auf die neuen Herausforderungen einzustellen. Doch die meisten Stolpersteine sind vorhersehbar und können mit den richtigen Umstellungen im Lebensstil neutralisiert werden.

Die finanzielle Situation im Ruhestand

Zahlen und Fakten: Geld bei Rente und Ruhestand

Die typischen Stichwörter wie Altersarmut sind in den letzten Jahren immer wieder im Gespräch. Etwa jeder fünfte Rentnerhaushalt in Deutschland gilt als armutsgefährdet, wenn man Beamten-Pensionäre und Haushalte mit einem Rentner und dem Partner oder der Partnerin im Berufsleben ausklammert. Bei Paaren, die in diese Kategorie der Statistik fallen, beläuft sich das monatliche Einkommen auf weniger als 1.499 Euro.

Da sich dieser Trend schon seit längerer Zeit abzeichnet, wird zu privater Altersvorsorge wie etwa Riester-Renten geraten. Erst kürzlich geriet Friedrich Merz mit seiner Aussage, mehr Menschen sollten ihre Altersvorsorge mit Investitionen in Aktien sichern, in das Kreuzfeuer der Medien.

Die Politik hängt also hinterher – und das, obwohl jährlich ohnehin schon größere Summen des Bundeshaushaltes in die Sicherung der Rentenversorgung fließen, welche immer noch den größten Teil der Einkommensquellen im Ruhestand ausmachen.

Damit es mit der Freiheit im Ruhestand klappt, muss gut vorgesorgt sein.

Vorsorge: Was, wenn sie nicht ausreicht?

Viele aus der heutigen Generation über 50 ist sich der Probleme bewusst und legt daher Geld für den Ruhestand zurück. Dennoch gibt es immer die Möglichkeit, dass falsch gewirtschaftet wird oder Engpässe zu spät erkannt werden. Auch kann es zu unerwarteten Kosten kommen, die ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen.

Ein weiterer, typischer Problemfall sind langjährige Mitarbeiter großer Wirtschaftsunternehmen, die vor dem Erreichen des Rentenalters mit einer Abfindung in Ruhestand gehen. Diese Summe klingt im ersten Moment vielleicht recht üppig, doch sie muss unter Umständen zwischen fünf und sieben Jahre zur Überbrückung ausreichen, bevor die erste Rentenauszahlung stattfindet. Auch die höheren Fixkosten, die dadurch entstehen, dass man jeden Tag mehr Zeit zuhause anstatt auf der Arbeit verbringt, können überraschend sein.

Da nichts im Leben vorhersagbar ist, kann es also trotz aller Planungen und Vorsorge passieren, dass das Geld nicht ganz ausreicht. Selbst wenn die Armutsgrenze noch in weiter Ferne bleibt, kann ein niedrigerer Lebensstandard unerwünscht sein.

Folgen finanzieller Engpässe im zweiten Lebensabschnitt

Der Ruhestand wird häufig als Licht am Ende des Tunnels nach vielen Jahren drögen Arbeitsalltages gezeichnet. Mit viel Ruhe und Freizeit kann man sich endlich sich selbst widmen, eventuell ein paar Lebensträume erfüllen, für die zuvor einfach die Zeit und Energie gefehlt haben.

Wenn es mit der Vorsorge nicht ganz klappt wie erhofft, bleiben diese Vorstellungen auf der Strecke. Dass das zu Unzufriedenheit führt, sollte klar sein. Eine Befragung in Berlin und Brandenburg von Menschen im Rentenalter und Erwerbstätigen zeigte dies ganz konkret:

  • 65 Prozent gaben an, dass sich ihre Lebensqualität mit dem Renteneintritt verschlechtert habe.
  • Nur für zehn Prozent der teilnehmenden Rentner erhöhte sich durch die zusätzliche Freiheit die gefühlte Lebensqualität.
  • Nur 33 Prozent sehen dem Ruhestand freudig entgegen.

Ob nun nur bestimmte Träume nicht oder erst später erfüllt werden können, oder ob es tatsächlich zu schwerwiegenderen finanziellen Problemen kommt, sind zwei Ausprägungen des gleichen Grundproblems: Die Höhe der Rente plus die Altersvorsorge kommt den Anforderungen nicht vollständig nach. Doch hier kann entscheidend entgegengewirkt werden.

Finanzielle Stabilität bewahren

Es sollte also im Interesse der meisten Menschen in ihrer zweiten Lebenshälfte sein, dafür zu sorgen, dass die finanzielle Stabilität gesichert ist. Auch wenn das ungefähre Einkommen mit dem gerechnet werden kann bereits feststeht, kann man noch einen Einfluss auf die frei verfügbare Summe haben.

Sparsamen Lebensstil ohne Abstriche einhalten

Eine grundlegende Methode, um für bestimmte Dinge mehr Geld übrig zu haben ist natürlich ein sparsamer Lebensstil an sich. Mit nur wenig Aufwand können schon im Haushalt viele regelmäßige Kosten gespart werden, etwa bei den Ausgaben für Energie.

Die Preise der Anbieter haben sich hier kontinuierlich nach oben entwickelt. Wer auf verschiedene Dinge achtet und passende Maßnahmen ergreift, kann seine Energiekosten reduzieren. Schon eine stromsparende Einrichtung und ein dazu passendes Verhalten können spürbare Einsparungen mit sich bringen.

Auch eine grundlegende Besinnung auf Prioritäten, damit für unwichtigere Aspekte weniger Geld abfließt, ist wichtiger Teil eines sparsamen Lebensstils.

Luxus durch Bescheidenheit

Klingt widersprüchlich? Ist es aber keineswegs. Wichtig ist hierbei wieder den Fokus auf das, was wirklich wichtig ist. Wer seine Anforderungen an ein bequemes Leben bescheiden aber richtig steckt, kann selbst mit kleinen Dingen äußerst zufrieden sein und vielleicht an den richtigen Stellen etwas mehr Luxus genießen. Dabei gibt es die zwei Faktoren:

  • An einem Ende werden Kosten gezielt eingespart.
  • Gleichzeitig werden Prioritäten gesetzt, um das verfügbare Geld für den größten Lebensgenuss anzuwenden.

Diese Lebensbereiche sind äußerst individuell – egal ob Haus und Garten, Reisen oder Konsum von Luxusgütern oder nur ein komfortables Leben im Kreis der Familie – all dies können erfüllende Lebensziele sein. Unabhängig vom Niveau gibt es einige Anregungen für Sparmöglichkeiten im alltäglichen Leben.

Es lohnt sich, Sparmaßnahmen im Detail durchzurechnen.

Fixkosten minimieren

Wohn- und Energiekosten und unvermeidliche Lebenshaltungskosten machen einen großen Anteil der regelmäßigen Ausgaben aus. Jede Einsparung an dieser Stelle kommt am Ende des Monats dem Freizeitkonto zu Gute. Insbesondere, da man im Ruhestand häufig mehr Zeit zuhause verbringt, sind die Potentiale recht hoch.

Der erste grundlegende Schritt ist die Ausrichtung des Haushaltes auf möglichst geringe Fixkosten. Im Zuge der Trends zu weniger Energieverschwendung und höherer Effizienz gibt es hierzu mehr als genügend handfeste Möglichkeiten.

Der Wechsel zu günstigeren Stromanbietern – auch regelmäßig, um dank Wechselprämien zusätzliche Spareffekte zu erzielen – ist dabei die beste Grundlage. Mit etwas Aufwand lässt sich auch der perfekte Tarif für die eigenen Verbrauchsmuster finden.

Wer beispielsweise auch im Winter gerne längere Nächte im Wohnzimmer verbringt, sollte nach einem speziellen Nachtstromtarif Ausschau halten und das Haus mit einem Doppeltarifzähler ausrüsten. Da dann der Verbrauch während der Nacht gesondert abgerechnet wird und häufig günstiger ist als Tagstrom, können so schnell spürbare Summen eingespart werden.

Auch die Umrüstung des Haushaltes auf eine bessere Energiebilanz kann sich schnell amortisieren. Bezüglich des Wasserverbrauchs gelten die gleichen Punkte. Eine Wärmepumpe verringert Heizkosten und kann sich innerhalb von etwa zehn Jahren lohnen, wenn die richtigen Voraussetzungen gegeben sind.

Die Umstellungen können mit Eintrittskosten verbunden sein, lohnen sich jedoch auf Dauer. Wer vorausschauend plant, hat so frühzeitig einen größeren Anteil der Einkünfte verfügbar.

Genügsames Heim für den Ruhestand

Da ein genügsames Eigenheim nicht nur besser an die Anforderungen für das Leben nach 50 angepasst ist, sondern gleichzeitig zu regelmäßigen Ersparnissen verhilft, ist es eine optimale Möglichkeit, einen höheren Lebensstandard zu bewahren.

Zumeist lebt man nur noch zu zweit im Haus, wodurch ein großflächiges Gebäude mit mehr als fünf Zimmern auf Dauer recht viel Unterhalt kostet. Gleichzeitig sind größere Häuser, die früher im Leben aufgrund einer Vielzahl von Personen mehrerer Generationen im Haushalt nötig waren, bei fortschreitendem Alter sogar hinderlich. Mehr Treppen und längere Wege zwischen häufig genutzten Räumen sind das Gegenteil von Komfort im Alter.

Wer also über die Fünfziger hinaus auch im höheren Alter noch im gleichen Haus wohnen möchte, muss dort für mehr Barrierefreiheit oder eine Zusammenlegung und Umgestaltung der Wohnräume sorgen. Alternativ sollte man möglicherweise einen rechtzeitigen Umzug in Erwägung ziehen.

Derartige Veränderungen sind häufig unerwünscht, je früher sie aber durchgeführt werden, desto eher gewöhnt man sich an die Umstellung. Die laufenden Kosten kleinerer Immobilien sind wesentlich geringer und realistisch gesehen ist es häufig einfach zu viel Platz, der im Alltag keinen praktischen Nutzen oder Mehrwert hat.

Alternative Wohnformen

Später dazu mehr – es wird etwas exotischer. Aber in Kürze: Nicht für jeden ist das bodenständige Eigenheim zu zweit das Nonplusultra. Alternative Möglichkeiten zum Wohnen, insbesondere für ältere Menschen, sind auf dem Vormarsch. Beispielsweise generationenübergreifendes Wohnen oder Wohn- oder Hausgemeinschaften für Senioren sind interessante Optionen.

Mit einem Leben im Pflegeheim haben diese wenig zu tun und sollten daher auch von aktiven Vorruheständlern nicht pauschal ausgeschlossen werden. Da insbesondere bei Hausgemeinschaften größere Räume geteilt werden und die private Wohnfläche somit bescheidener ausfallen kann, können die Wohnkosten trotz viel Komfort deutlich günstiger ausfallen.

Umstellung kann schwerfallen, aber es gibt Alternativen

Tatsächlich kann es häufig ein Problem sein, zusätzlich zur Umstellung auf die neuen Umstände im Ruhestand noch weitere Veränderungen zu erfahren.

Je später im Leben, desto unflexibler werden viele

Insbesondere, da die meisten erst jenseits der 55 an ihre Zeit im Ruhestand denken, können große Umstellungen häufig schwerfallen. Man hat sich vielleicht schon viele Jahre in das Eigenheim mit einem bestimmten Lebensstandard und seinen Gewohnheiten eingelebt. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier, weshalb solche Gefühle völlig normal sind.

Daher: Im Hinblick auf die Zukunft rechtzeitig Schritte einleiten

Also kann es – insbesondere für Personen, die sich selbst gut kennen und solche Probleme schon voraussehen können – eine gute Idee sein, sich möglichst früh zumindest auf Veränderungen einzustellen, sie zu planen oder bereits damit zu beginnen.

Frei nach dem Motto, Altersvorsorge nicht nur als finanzielle Maßnahme zu sehen, sondern auch das eigene Gemüt, Tagesabläufe und das Umfeld darauf vorzubereiten, lohnt es sich also, rechtzeitig die Umstellungen zu starten.

Ein treppenfreier, kompakter Bungalow ist für eine längerfristige Zukunft gut geeignet.

Den Wohnsitz für den Ruhestand suchen

Die größte Umstellung ist in den meisten Fällen der Wohnort, da dadurch gegebenenfalls jeder Aspekt des Alltags verändert wird. Dann ist es eine gute Idee, sich auch damit schon zu beschäftigten, bevor es zur Dringlichkeit wird. Der Umstieg vom großen Familienhaus ins kleinere Domizil wird dann nicht unter akutem finanziellem Druck durchgeführt. So bleibt auch die Zeit, das perfekte Zuhause zu finden.

Andere haben vielleicht schon lange den Wunsch, sich an einem ruhigeren Ort zur Ruhe zu setzen – so fällt der Umzug natürlich besonders leicht. Aber auch dann sollten einige Dinge beachtet werden. Beispielsweise sollte man Barrierefreiheit rechtzeitig einplanen, um möglichst lange im Wohnsitz bleiben zu können – insofern dies gewünscht ist.  

Dann macht es beispielsweise Sinn, einen kleinen Bungalow ohne oder mit möglichst wenigen Treppen auszuwählen. Es ist natürlich nicht besonders angenehm, so weit nach vorne zu blicken und an den Lebensabend nach den aktiven Jahren des Ruhestandes zu denken, macht aber im Endeffekt vieles leichter.

Die Freiheiten nicht vergessen

Dieser Artikel soll nicht nur negative Aspekte hervorheben, sondern auch ein Überblick positiver Perspektiven sein, die sich bei fortschreitendem Alter auftun. Denn es gibt nicht nur Herausforderungen, sondern auch eindeutige Chancen und Vorteile. Diese bewusst auszunutzen ist der Schlüssel für einen glücklichen Ruhestand.

Für viele kann nach einer langen Karriere der Ruhestand nicht früh genug kommen – in heißer Erwartung wird der Neuanfang als Möglichkeit gesehen, endlich den eigenen Leidenschaften genügend Zeit und Energie widmen zu können.

Denn eine zweite Lebenshälfte, für die finanziell gut genug gesorgt ist bei entsprechend angepasstem Lebensstil, hat großes Potential, zu einer erfüllenden Zeit im Leben zu werden. Eine sorgenfreie Rente mit Ruhe und Zweisamkeit kann schon genügen, aber so manch einer möchte das Schicksal in die Hand nehmen und das Beste aus der neuen Lebensphase herausholen.

Endlich bestimmte Träume erfüllen können

Häufig hört man von verschiedensten Lebenszielen, die im Ruhestand endlich Erfüllung finden sollen. Der Klassiker ist etwa die lange Weltreise, die für viele ein langer Traum ist, bis endlich genügend Zeit dafür zur Verfügung steht.

Doch diesen massiven und kostenintensiven Umfang muss ein bestimmter Wunsch nicht einmal haben, um eine erfüllende Freizeitbeschäftigung zu sein. Verschiedenste Hobbys, sei es nur das Angehen eines andauernden Gartenprojekts, mit dem man Haus und Hof um den Wohnsitz verschönert und pflegt, kann zur zufriedenstellenden Leidenschaft werden.

Gärtnern ist nicht zufällig einer der beliebtesten Zeitvertreibe im Ruhestand.

Besonders, wer lange Jahre intensiv berufstätig war sollte sich auch aktiv darum kümmern, für die Rentenzeit eine erfüllende Beschäftigung zu finden. Wenn ein Überfluss an verfügbarer Zeit zu Langeweile führt, erfüllt für so manchen der Ruhestand nicht die Vorstellungen. Für einen langsameren Übergang kann auch das Modell der Altersteilzeit eine sinnvolle Lösung sein.

Zeit, Geld und Kraft

Wie genau sich betätigt wird, ist natürlich sehr individuell. Es gibt ein Sprichwort, das einem die Lebensumstände in bestimmten Konstellationen vor Augen hält:

„In der Jugend hat man viel Zeit und Energie, aber kein Geld. Im Berufsleben hat man Geld und Energie, aber keine Zeit. Im Alter hat man viel Geld und Zeit, aber keine Energie mehr.“

Insbesondere die Zeit, die man im Ruhestand in Hülle und Fülle zur Verfügung hat, will also richtig genutzt werden. Wie es dann um Energie und Geld steht, ist von Fall zu Fall stark unterschiedlich. Ganz im Sinne dieses Artikels sollten sich natürlich die Pläne im verfügbaren finanziellen Rahmen halten und die Aktivitäten und Verhaltensweise im Rest des Alltags möglichst Geld für einen großen Spielraum übriglassen – je nachdem, wie wichtig die Selbsterfüllung genommen wird.

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Mit Eigenleistung zum zufriedenstellenden Alltag: Garten und Co

Einige Möglichkeiten wurden zuvor schon angerissen, aber am Ende folgt noch einmal ein positiver Ausblick. Im fortschreitenden Alter aktiv zu bleiben ist unter vielen Gesichtspunkten äußerst wichtig. Besonders Workaholics können mit der plötzlich verfügbaren Zeit überfordert sein, insbesondere, wenn neben dem Berufsleben wenig Raum für ein Hobby geblieben ist.

Damit die Voraussetzung, im finanziellen Rahmen der Altersvorsorge zu bleiben, auch hier gegeben bleibt, werden natürlich keine Hobbyvorschläge wie Golf oder Segeln ins Spiel kommen. Es handelt sich um Anregungen für befriedigende, zeitintensive Tätigkeiten, die aber ohne große Investitionen funktionieren.

  • Sport: Aktiv im Alter zu bleiben fängt schon an, wenn man sich noch jung fühlt. Schonende Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen oder Schwimmen, die sich auch gut zu zweit durchführen lassen, sind bestens dafür geeignet.
  • Gärtnern: Den eigenen Garten mit viel Handarbeit zu gestalten ist eine sehr dankbare Tätigkeit, die einen mit einem wunderschönen Rückzugsort direkt am Eigenheim belohnt. Die Kosten dafür sind äußerst flexibel.
  • Wandern: Zum Wandern braucht es nur zweierlei Dinge: Die eigene Wanderlust und eine schöne Umgebung. Beides ist glücklicherweise kostenlos. Gleichzeitig sieht man so etwas von der Welt – auch wenn es nur die eigene Heimat ist, denn die hat auch viele tolle Landschaften zu bieten.

Neue Heimat: Ruhestand im Ausland

Wer sich nicht davor scheut, sich im Alter noch einmal stärker zu verändern, bietet sich diese Option an, die sich gleich doppelt lohnt. Den Ruhestand im Ausland zu verbringen, gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Dies gilt insbesondere in Ländern, in denen die Lebenshaltungskosten sogar in großen Städten deutlich geringer als in Deutschland ausfallen. Zu den beliebtesten Ländern gehören:

  • Polen
  • Bulgarien
  • Ungarn

Für Wagemutige ist beispielsweise auch Thailand oder Südamerika eine Option.

Der Umzug als erster Schritt ist natürlich äußerst aufwendig und nicht jeder möchte Heimat, Freunde und Familie zurücklassen – aber wer es wagt, wird mit günstigen Immobilienpreisen, neuen Erfahrungen und möglicherweise idyllischer Natur belohnt. Dann reicht die Rente auch für einen sorgenfreien Lebensstil.

Rechtlich ist dies auch problemlos möglich, da monatliche Rentenauszahlungen für gewöhnlich in voller Höhe auch ins Ausland ausgezahlt werden. Ausnahmen gibt es diesbezüglich nur wenige. Somit lässt sich eventuell der Traum von der großen Reise mit einem sorgenfreien und luxuriösen Ruhestand kombinieren.

Bildquellen:

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