Ernährungsplan erstellen – Ist Ernährungsberatung nötig?

Wer abnehmen möchte oder aus anderen Gründen auf seine Ernährung achten muss, für den kann es sinnvoll sein, sich einen Ernährungsplan zu erstellen. Denn die Ernährung umzustellen kann bei vielen Beschwerden helfen. Braucht man dafür eine Ernährungsberatung oder kann man sich selbst so einen Ernährungsplan erstellen?

Ein Ernährungsplan aufzustellen bedeutet, ziemlich genau festzulegen, wie man sich ernähren möchte. Er kann dabei helfen, Lebensmittel, die dem Körper nicht gut tun wegzulassen, ohne dass dem Körper wichtige Nährstoffe fehlen.

Wie wird ein Ernährungsplan berechnet?

Ganz wichtig ist, dass man sich einige Faktoren ganz genau überlegt, bevor man sich einen Ernährungsplan erstellt. Wichtig ist zum Beispiel die Frage: Welche Ziele möchte ich mit der Ernährungsumstellung erreichen? Während viele sich vornehmen, die Ernährung für Gewichtsabnahme umzustellen, sind andere Menschen aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen. Wer beispielsweise unter hohem Blutdruck leidet, dem wird eine cholesterin- und natriumarme Ernährung sehr gut tun. Ein Ernährungsplan sollte genau auf diese wichtigen Probleme eingehen, damit die Umstellung auch wirklich etwas bringt. Außerdem muss man sich vorher überlegen: Welche Lebensmittel tun meinem Körper abgesehen davon gut und welche schaden mir? Für Menschen, die unter Osteoporose leiden, kann es sich lohnen, zusätzlich auf calciumreiche Kost zu achten, auch wenn sie hauptsächlich abnehmen wollen. Das wichtigste an einem neuen Ernährungsplan ist also, dass er ganz genau auf die Bedürfnisse und Probleme des Körpers abgestimmt ist.

Der Ernährungsplan von der Ernährungsberatung erstellen lassen?

Daher kann es ein entscheidender Vorteil sein, sich direkt an eine professionelle Ernährungsberatung zu wenden. Wer aus gesundheitlichen Gründen auf Zucker verzichten muss, der kann sich dort einen ausgewogenen Ernährungsplan erstellen lassen. Und auch für das Abnehmen kann es hilfreich sein, sich bei der Ernährungsberatung Tipps zu holen, wie man sein Essverhalten umstellen kann.
Idealerweise wendet man sich dabei an einen persönlichen Ansprechpartner mit Hintergrundwissen, damit der Berater auf gesundheitliche Hintergründe eingehen und richtig beraten kann. Einen guten Ernährungsberater findet man beispielsweise über die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“, die auf ihrer Webseite eine lange Liste qualifizierter Ernährungsberater zur Verfügung stellt. In vielen Fällen bezuschusst sogar die Krankenkasse eine Ernährungsberatung. Aber auch in Büchern oder im Internet findet man ausführliche Tipps und Anleitungen, wie man sich selbst auch ohne Ernährungsberatung einen Plan erstellen kann, oft mit passenden Rezepten und vielen zusätzlichen Hintergrundinfos. Hierbei sollte man allerdings sehr genau hinschauen und sich selbst ausreichend informieren, damit man sich auf jeden Fall einen Ernährungsplan erstellt, der ganz auf die eigenen Bedürfnisse angepasst ist.

Der Ernährungsplan für Menschen ab 50

Natürlich wird jeder Ernährungsplan individuell angepasst. Doch für spezielle Zielgruppen, wie beispielsweise Menschen ab 50, lassen sich einige generelle Dinge sagen. Lebensmittel, die die Verdauung und die Organfunktionen unterstützen, sollten in den Ernährungsplan eingebaut sein, da diese mit zunehmendem Alter nachlassen. Da der Energiebedarf im Laufe der Jahre sinkt, ist es auch wichtig, die Ernährung dem anzupassen. Wer mit 60 noch gleich viele Kalorien zu sich nimmt wie mit 30, der wird schnell an Gewicht zunehmen. Auch muss man mit zunehmendem Alter darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Auch das kann man über den Ernährungsplan steuern und sich und seinem Körper ganz bewusst etwas Gutes tun.  
Wer also auf seine Gesundheit und im Speziellen auf seine Ernährung achten möchte, muss lediglich nur einige wenige Ernährungstipps beachten.

Autorin: Julia Heilig, Platinnetz-Redaktion

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