Bringen Sie Frühling auf den Tisch: Bunte Saisonrezepte

Der Frühling ist da und macht Lust auf leichte Küche. Verschiedene Kräuter, Lamm und viel frisches Gemüse stehen ganz oben auf der Wunschliste. Natürlich darf auch die berühmte Maibowle nicht fehlen. Hier finden Sie leckere Rezepte für den Frühling.

Zu einem lauschigen Abend im Frühling gehören ein leichtes Essen und natürlich eine gute Maibowle mit viel Waldmeister. Frische Kräuter sind jetzt im Frühling so lecker wie nie. Nach dem langen Winter sehnt man sich nach Frische auf dem Tisch.

Der Frühling hat Kräuter im Gepäck

Hier nun die Rezepte, die den Frühling auf den Tisch bringen:

Maibowle

500 ml trockener Weißwein
2 EL brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250 ml trockener Sekt
5 Stängel Waldmeister ohne Blüten
1 Stängel Minze

Für den Ansatz der Bowle braunen Zucker und Vanillezucker im Wein auflösen. Alle Kräuter für 30 bis 45 Minuten in den Wein hängen. Dabei dürfen die Schnittstellen der Kräuter nicht in den Wein hinein hängen. Nach 45 Minuten den Ansatz in den Kühlschrank stellen und unmittelbar vor dem Servieren mit kaltem Sekt auffüllen. Nach Belieben mit eiskalter Zitronenscheibe servieren
Etwas für erfahrenere Köche ist diese köstliche Lammkeule, die sich gut als Sonntagsbraten im Frühling eignet. Da eine Lammkeule relativ groß ist, ergeben sich 6 Portionen.

Lammkeule mit Kräutersoße

Für 6 Portionen braucht man:
2 kg Lammkeule mit Knochen
Olivenöl, Salz und Pfeffer
2 unbehandelte Zitronen
2 Zweige Rosmarin
5 Knoblauchzehen
Je 1/2 Bund Frühlingskräuter: glatte Petersilie, Kerbel, Schnittlauch
1/2 Kästchen Kresse
1 EL Speisestärke

Achtung, das Lamm muss 4 Stunden in den Ofen, also fangen Sie früh genug mit dem Kochen an!
Den Backofen auf höchster Stufe vorheizen. Das Lamm mit Küchengarn binden, mit Öl bepinseln, nach Geschmack salzen und pfeffern. Dann die Zitronen waschen und halbieren. Lammkeule und Zitronenhälften in einem Bräter rundum scharf anbraten. Vom Herd nehmen, Zitronen heraus nehmen und beiseite legen.
Rosmarin und ungeschälte Knoblauchzehen auf das Fleisch legen und den Bräter verschließen. Die Ofentemperatur auf 150 Grad (Umluft: 130 Grad) reduzieren und das Lamm darin ca. 4 Stunden langsam garen.
Von den anderen Kräutern einige zum Dekorieren übrig lassen, die übrigen fein hacken. Das Lamm aus dem Bräter nehmen und in Alufolie verpackt noch etwas ruhen lassen. Währenddessen den Sud aus dem Bräter durch ein Sieb gießen, in einem kleinen Topf auffangen und ca. 10 Minuten einkochen lassen. Die gehackten Kräuter einrühren. Nach Geschmack salzen und pfeffern. Zum Servieren das Lamm mit den Zitronen und den übrigen Kräutern dekorieren.
Wer es lieber raffiniert und vegetarisch mag, sollte einmal diese Möhrenpuffer mit grüner Soße probieren. Gerade im Frühling ein leichter, gesunder Genuss, der Power bringt.

Möhrenpuffer mit grüner Soße

Für 4 Personen braucht man:
2 Eier
1 Msp. Muskatnuss
Pfeffer, Salz
½ TL Curry
50 g Zwiebeln
400 g Möhren
150 g Kartoffeln
50 g Mehl
30 g geriebenen Gouda
30 g grob gehackte Kürbiskerne
Fett zum Braten

Für die Soße:
250 g Magerquark
150 g Joghurt
½ TL Senf
¼ TL Paprika edelsüß
Meersalz, Cayennepfeffer
Frische Frühlingskräuter nach Geschmack, z.B. Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Zitronenmelisse, Pimpinelle, Dill, Kresse, Estragon, Borretsch, Kerbel…was immer Sie mögen.

Die Eier mit Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Curry verquirlen. Die Zwiebeln fein hacken, Möhren und Kartoffeln fein reiben und mit Mehl, Gouda und den gehackten Kürbiskernen zu den verquirlten Eiern geben. Aus der Masse Puffer formen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten vorsichtig braten.
Für die Soße einfach alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken. Wer mag, garniert Soße und Puffer mit Gänseblümchen, Blüten der Kapuzinerkresse oder frischen Kräutern. So kommt der Frühling auf den Teller!

Dieser Nachtisch schmeckt nach Frühling

Bei einem Menü darf auch der Nachtisch für den süßen Zahn nicht zu kurz kommen. Jetzt im Frühling freut man sich auf saftiges, frisches Obst, ergänzt mit einer süßen, cremigen Sünde.

Mascarponemousse mit Rhabarber


Für 4 Portionen braucht man:
250 g Mascarpone
Abgeriebene Schale ½ unbehandelten Zitrone
Saft einer Zitrone
3 Eigelb
40 g Zucker
1 Vanilleschote
2 Blatt Gelatine
200 g Sahne
4 Stangen Rhabarber
40 g Zucker
100 ml Weißwein oder Apfelsaft
1 Schuss Grenadine

Für die Creme Mascarpone in eine Schüssel geben. Die Zitrone waschen, die halbe Schale abreiben und zugeben. Vanilleschote längs halbieren, das Mark aus einer Hälfte herauskratzen und ebenfalls zugeben (die andere Hälfte brauchen Sie für den Rhabarber). Nun die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelbe und Zucker mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse verrühren. Die Sahne steif schlagen.
Gelatine vorsichtig ausdrücken, bei schwacher Hitze in einem kleinen Topf auflösen, mit etwas Creme vermischen und dann der restlichen Mascarponecreme zugeben. Dann die Eigelb-Creme unterrühren und die Sahne vorsichtig unterheben.

Für das Rhabarber-Kompott den Rhabarber putzen und in Stücke oder Streifen schneiden. Den Zucker karamellisieren lassen und mit Weißwein oder Apfelsaft ablöschen. Grenadine, Zitronensaft und Vanillemark zugeben. Kurz köcheln lassen, damit der Rhabarber weich wird und die Aromen aufnimmt. Zum Servieren den Rhabarber auf einen Teller geben und die Mascarponemousse als Nocke darauf geben. Mit einem Blättchen Zitronenmelisse garnieren.

Autorin: Elke Liermann, Platinnetz-Redaktion

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