Fahrrad oder Crosstrainer: Welcher Heimtrainer ist der Richtige?

Bei den meisten Menschen kommt früher oder später die Erkenntnis auf, dass man ganz ohne Sport nicht gesund leben kann. Wer dann den Gang ins Fitness-Studio scheut, kauft sich einen Heimtrainer. Neben dem klassischen Fahrrad gibt es verschiedene Alternativen. Aber welche ist die Richtige?

„Ich möchte ja Sport machen, wirklich! Aber es regnet so doll und außerdem ist meine Sporthose in der Wäsche!“ Wer sich bei solchen Ausreden ertappt, um nicht ins Fitness-Studio gehen zu müssen, denkt vielleicht über die Anschaffung eines Heimtrainers nach. Das Wetter spielt keine Rolle und was man an hat, ist auch egal. Es sieht einen ja keiner. Auch ob einem bereits nach fünf Minuten die Zunge aus dem Hals hängt, sieht niemand und so eine Trainingseinheit ist schnell mal vor der Tagesschau eingeschoben. Also wird der gute Vorsatz rasch in die Tat umgesetzt und man findet sich beim Händler wieder. Umzingelt von diversen Heimtrainern, die vielleicht ein wenig einschüchternd wirken.

Welches ist der richtige Heimtrainer?

Fahrrad-Ergometer, Crosstrainer, Stepper: Welches Gerät ist das Beste? Auswahl und Preisspanne sind ebenso groß wie die Verwirrung des Anfängers. Hier bekommen Sie einen ersten Einblick.

Der derzeitige Verkaufsschlager ist der Crosstrainer mit rund 70 Prozent Marktanteil. Hier steht man aufrecht auf den Pedalen und macht die gleiche Bewegung wie beim Treppensteigen. Zusätzlich kann man die Arme an zwei Stangen mit trainieren. Dieser Heimtrainer ist perfekt für ein gelenkschonendes Ausdauertraining. Im Gegensatz zum guten, alten Fahrrad-Ergometer beansprucht der Crosstrainer durch den zusätzlichen Einsatz der Arme alle Muskelgruppen und verbraucht bis zu 900 Kalorien in der Stunde. Die aufrechte Haltung beim Training mit diesem Heimtrainer ist ein guter Ausgleich zu sitzenden Tätigkeiten und schont den Rücken mehr als ein Fahrrad.

Wenn man sich für den Kauf eines Crosstrainers entscheidet, sollte man im Geschäft ausprobieren, welches Modell das richtige ist. Ist die Bedienung einfach und verständlich? Passt die Schrittlänge? Ist die Länge der Armstangen angenehm? Empfindet man die Bewegung von Fußpedal und Armstange als harmonisch? Wichtig ist auch, dass das Gerät verschiedene Schwierigkeitsstufen hat, damit man sich langsam steigern und lange mit dem gleichen Heimtrainer trainieren kann. Vergessen Sie nicht, die Raumhöhe Zuhause vor dem Kauf zu messen, damit Sie keine böse Überraschung erleben. Manche Geräte sind für Fitness-Studios gedacht und sind sehr hoch.

Ein Stepper ist ein abgespeckter Crosstrainer. Hier steigt man Treppen ohne den Einsatz der Arme. Wem also die koordinierten Bewegungen von Armen und Beinen auf dem Crosstrainer zu viel sind, der kann auf einen einfachen Stepper zurückgreifen. Auch hier trainiert man aufrecht und verbraucht eine Menge Kalorien, allerdings werden bei diesem Heimtrainer im Wesentlichen die Muskeln von Beinen und Po trainiert. Rücken, Schultern und Arme bleiben im Gegensatz zum Training auf dem Crosstrainer außen vor. Für den Kreislauf ist jedoch auch der Stepper eine gute Wahl. Eine große Auswahl günstige Profi Cross Trainer findet man bei fitness.de. Auch beim klassischen Heimtrainer, dem Fahrrad, gibt es verschiedene Varianten: Es gibt den Fahrrad-Ergometer und das einfache Fahrrad.

Ein Ergometer hat im Gegensatz zum Heimfahrrad einen Pulsmesser und eine elektronische Leistungsanzeige. Hier kann man ständig seine Herzfrequenz überprüfen und präzise anzeigen lassen. Mit dem Computer des Ergometers kann man verschiedene Programme je nach Leistung variieren. Dafür muss man eine gewisse Verkabelung in Kauf nehmen. Präzise Messungen funktionieren nur über einen Brustgurt oder einen Ohrclip. Wer das alles nicht braucht, sondern sich einfach nur ein wenig mehr bewegen möchte, kann sich ein wesentlich günstigeres Heimfahrrad anschaffen. Hier bekommt man je nach Ausführung immerhin eine grobe Leistungsanzeige und kann den Trittwiderstand einstellen. Eine gewisse Variation ist also auch hier möglich. Schon ab 300 Euro kann man gute Heimfahrräder bekommen.

Wer sollte sich einen Heimtrainer kaufen?

Leider enden die mit guten Vorsätzen angeschafften Heimtrainer oft nach kurzer Benutzung als teure Staubfänger im Schlafzimmer, wo sie allabendlich beim Schlafengehen für ein schlechtes Gewissen sorgen. Wer also grundsätzlich Probleme hat, sich zum Sport zu motivieren, der wird es vermutlich auch mit einem Heimtrainer nicht schaffen. Es muss der Spaß sein, der einen zur Bewegung treibt, und nicht die Vernunft. Menschen, die im Grunde keine Lust auf Sport haben, können sich vielleicht in einer Gruppe besser motivieren. Wer sich bewegen möchte, dazu aber keine Zeit findet, für den ist ein Heimtrainer eine gute Lösung.

Man sollte den Heimtrainer an einem Ort aufstellen, an dem man Ablenkung hat und sich nicht abgeschoben fühlt. Ideal sind Wohnzimmer oder Fernsehzimmer, wo Sie Ihre Lieblingssendung in Zukunft nur noch während des Trainings ansehen. Feste Zeiten motivieren auch zum Training, also verabreden Sie sich mit sich selbst zum Training. Einen festen Termin nimmt man eher wahr, als wenn man sich sagt „Ich trainiere, wenn ich gerade Zeit dafür habe.“

Autorin: Elke Liermann, Platinnetz-Redaktion

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