Sport im Sommer: Gesund aber gefährlich

Wenn die Sonne lacht und die Vögel zwitschern, macht Sport im Freien gleich doppelt so viel Spaß! Keine Jahreszeit bietet so viele Möglichkeiten sich in der Natur sportlich zu betätigen wie der Sommer. Doch leider gibt es dabei Gefahren, die es ernst zu nehmen gilt. Ab 25° Celsius heißt es für Anfänger wie Sportskanonen: Vorsicht!

Nicht nur die Temperaturen können zum Hindernis werden. Auch die erhöhte Strahlenbelastung kann schnell zum Hitzschlag führen. Trainieren Sie also generell nicht in der prallen Sonne. Sollte Ihnen während des Trainings schwindelig werden, Herzrasen oder Übelkeit auftreten, müssen Sie den Sport unbedingt abbrechen, einen Schattenplatz suchen und möglichst schnell, aber in kleinen Schlucken Wasser trinken. Um auch im Sommer Spaß am gesunden Sport und Fitness-Programm zu haben, erfahren Sie hier, worauf Sie außerdem noch achten müssen:

Der richtige Zeitpunkt für Sport

In einem warmen Sommer empfehlen sich für die Sporteinheiten vor allem die frühen Morgenstunden. Jetzt ist die Luft von der Nacht noch so weit wie möglich heruntergekühlt, die Temperaturen noch nicht so hoch. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, weder mit vollem, noch mit absolut leerem Magen aufzubrechen. Trinken Sie zumindest etwas Saft oder stärken Sie sich mit ein paar Stücken Apfel, bevor Sie mit dem Training starten. Wer lieber in den späten Abendstunden trainiert, kann dies auch tun, muss dann aber besonders darauf achten, dass er nicht zu viel im Magen hat. Unbedingt vermeiden sollte man die Mittagsstunden. Hier sind die Temperaturen am höchsten und die Gefahr eines Hitzschlages oder auch eines Sonnenbrandes am größten.

Genug Flüssigkeit

Es kann nicht zu oft betont werden – gerade im Sommer braucht unser Körper viel zusätzliches Wasser. Also: Trinken, trinken, trinken! Nur bei dem, der den erhöhten Wasserverlust des Körpers im Sommer ausreichend durch Flüssigkeitszufuhr ausgleicht, funktioniert das körpereigene Kühlsystem. Da Sie während des Trainings durch das Schwitzen viel an Wasser verlieren, sollten Sie vor allem regelmäßig trinken. Zudem empfiehlt es sich eine halbe bis dreiviertel Stunde vor dem Training, nach und nach einen halben bis einen dreiviertel Liter Wasser zu trinken. Diese Menge reicht vor, wenn man etwa eine Stunde Sport treibt. Wer länger trainiert, sollte zusätzlich nach jeder weiteren halben Stunde 0,1 bis 0,2 Liter Wasser trinken. So verhindern Sie, dass Sie dehydrieren oder sich ihr Körper zu sehr erhitzt.

Nach dem Sport nicht zu schnell Abkühlen

Zunächst sollte man auf seinen Körper hören. Die Menschen haben ein unterschiedliches Hitzeempfinden. Also auch wenn Ihr Trainingspartner mit einer Temperatur noch zurecht kommt, muss das nicht heißen, dass Sie das auch müssen. Wenn Sie die Hitze als zu unangenehm empfinden oder bereits Kopfschmerzen haben, tun Sie sich keinen Gefallen, wenn Sie weiter Sport treiben. Nach dem Sport sollten Sie Ihrem Körper dann auf jeden Fall genug Zeit einräumen, um sich abzukühlen. Springen Sie keinesfalls direkt nach dem Training unter die eiskalte Dusche – das kann zu Herzrhythmusstörungen führen. Warten Sie nach dem Sport die Abschwitzphase von 10 bis 15 Minuten ab und duschen Sie mit einer als angenehm empfundenen Wassertemperatur.

Ideale Sommersportart

Im Sommer ist die beste aller Sportarten das Schwimmen im Freibad. Das Wasser kühlt den Körper angenehm, ohne dass er selbst dafür Arbeit durch das Schwitzen aufwenden muss. Dieser Sport ist ungemein gelenk- und knochenschonend und trainiert viele Muskelgruppen gleichzeitig. Trotzdem muss man auch hier auf die Gefahren achten: Die Sonnenbrandgefahr ist beim Schwimmen besonders groß, da das Wasser wie ein Brennglas wirkt und die Sonneneinstrahlung auf die Haut intensiviert. Ein ausreichender Schutz in Form von Sonnenschutzmitteln ist unerlässlich. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht allzu lange ohne Kopfbedeckung Ihre Bahnen ziehen, da die permanente Strahlung von oben direkt auf die Hirnhaut wirkt und damit die Gefahr eines Sonnenstiches nicht zu unterschätzen ist.

Autorin: Anne Bartel, Platinnetz-Redaktion

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