Die Erfolgsgeschichte der Kaffeemaschine

Obwohl es eigentlich auch per Hand geht, die Kaffeemaschine ist für viele Kaffeetrinker nicht wegzudenken. Ob Zuhause am Frühstückstisch oder im Büro, die Kaffeemaschine läuft bei vielen den ganzen Tag. Kaum einer weiße jedoch, dass die Kaffemaschine schon eine sehr alte Erfindung  ist.
Kaum zu glauben, aber die Kaffeemaschine gibt es schon seit ungefähr 200 Jahren. Allerdings wurde sie nicht immer mit Strom betrieben, schließlich gab es damals noch keinen elektrischen Strom. Damals war die Energiequelle noch Spiritus. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Kaffeemaschine dann elektrisch betrieben. Die ersten Modelle waren jedoch zu teuer und somit für den Großteil der Bevölkerung unerschwinglich. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kaffeemaschine einer breiteren Bevölkerung zugänglich. In den 1970er Jahren setzte sie sich schließlich als Massenprodukt durch, mit dem bis heute bewährten System.

Wie die Kaffeemaschine funktioniert

Nachdem die Kaffeemaschine mit Wasser aufgefüllt wurde und man den Schalter betätigt hat, kümmert man sich wenig darum, wie daraus am Ende der begehrte Kaffee entsteht. Der Morgenmuffel, der ohne Kaffee überhaupt nicht aus seiner morgendlich Trance käme, starrt die Kaffeemaschine immer nur an, weil er ungeduldig nach dem braunen Koffein-Getränk schmachtet. Was aber passiert im Innern der Kaffeemaschine?
Das Wasser läuft aus dem Wassertank durch einen Zulaufschlauch in ein beheiztes Rohr. Dort erhitzt sich das Wasser und baut Druck auf. Durch ein eingebautes Rückschlagventil im Zulaufschlauch kann das Wasser nicht zurück in den Wassertank, sondern wird über ein Steigrohr nach oben gedrückt. Das Rohr endet über dem Filter, so dass sich das heiße Wasser schließlich mit dem Kaffee vermischt. Wenn das Wasser komplett verkocht ist, steigt die Temperatur des Heizrohres auf ungefähr 130 bis 150 °C an. Bei dieser Temperatur schaltet ein Temperaturschalter das Heizrohr ab und regelt nun die Temperatur der darüberliegenden Heizplatte. Dies geschieht durch zyklisches Ein- und Ausschalten. Eine Temperatursicherung in der Kaffeemaschine verhindert im Falle eines Defekts eine Überhitzung. Die Kaffeemaschine verbraucht im Gegensatz zum Wasserkocher mehr Energie, weshalb das Kaffee aufsetzen per Hand energiesparender ist.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion

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