Richtiges und falsches Rückentraining

Dass Rückentraining für die gesamte Wirbelsäule förderlich ist, dürfte kein Geheimnis sein. Allerdings sollte man immer – vor allem aber in einem fortgeschrittenem Lebensalter – darauf achten, dem Kreuz nicht mehr zuzumuten als es verkraften kann. Zu viel des Guten ist nämlich auch nicht gesund!
Im Lauf eines Lebens nutzt sich die Wirbelsäule immer weiter ab und macht infolgedessen den Menschen immer mehr Probleme. Schon ein wenig Rückentraining kann zu einer besseren Haltung führen – vorausgesetzt, die Übungen werden regelmäßig durchgeführt. Eine Trainingseinheit pro Woche, die korrekt ausgeführt wird, reicht in vielen Fällen schon aus, um die gesamte Wirbelsäule zu stärken. In vielen Fällen liegt das Problem in zu schwachen, teilweise aber auch zu starken Muskeln, was wiederum zu einer unausgeglichenen Belastung der Bandscheiben führt. Die Resultate einer solchen Fehlhaltung und falschen Belastung können ganz unterschiedlich sein und bis zu einem Bandscheibenvorfall reichen.
Meist gehen Probleme dieser Art auf fehlende Bewegung zurück. Manchmal ist auch ein regelmäßiger zügiger Spaziergang schon genug Rückentraining und kann zu einer besseren Haltung führen.

Professionelles Rückentraining mit einem persönlichen Trainer

Man sollte es aber mit dem Rückentraining auf keinen Fall übertreiben. Denn sehr schnell kann das Rückentraining auch zu weiteren Verspannungen und Verletzungen führen. Aus diesem Grund sollte man echtes Rückentraining eher in Anwesend eines Trainers machen. Fitnessstudios und Sportclubs gibt es mittlerweile in fast jeder Stadt, zumindest aber in jeder Region. Man sollte auch nicht vergessen, dass immer noch viele Krankenkassen professionelles Rückentraining erstatten – und das selbst, wenn es sich um vorbeugende Maßnahmen handelt. Informieren sie sich also auch bei Ihrer Krankenkasse. Die recht große Verletzungsgefahr bei Übungen macht gerade in fortgeschrittenem Alter einen Personal Trainer sehr sinnig, weil dadurch die einzelnen Übungen genau auf den einzelnen Mensch abgestimmt werden können und so die Gefahr der Überbelastung und der falschen Bewegungschoreographie verhindert wird.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion

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