Rückenschule gegen Rückenschmerzen

Viele Menschen haben Probleme mit ihrem Rücken. Die Rückenschmerzen häufen oder verschlimmern sich mit zunehmendem Alter meist noch und führen im schlimmsten Fall dazu, dass ein Beruf nicht mehr ausgeführt werden kann. Mit einer Rückenschule kann Rückenschmerzen vorgebeugt werden.
Eine Rückenschule kann ein Kurs oder auch ein Buch sein, in dem man bestimmte Übungen zur Vorbeugung oder Verminderung von Rückenschmerzen erlernt. Dabei werden bestimmte Muskelgruppen gestärkt und somit die Wirbelsäule entlastet, die mit zunehmendem Alter immer mehr Unterstützung braucht. Neben der Stärkung der Muskulatur, fördert eine Rückenschule außerdem das Bewusstsein für eine rückenfreundliche Haltung und Bewegung im Alltag. Möglichkeiten, bei einer Rückenschule teilzunehmen, bieten Fitnessstudios, Krankenkassen sowie Physio- und Ergotherapeuten an.

Die Rückenschule berücksichtigt mehrere Ursachen

In einer Rückenschule lernen die Teilnehmer zuerst, Lasten aus den Beinen heraus zu heben und einen sogenannten Rundrücken zu vermeiden. Rückenschmerzen entstehen häufig auch durch falsches Heben, wodurch der Rücken zu stark belastet wird. Neben der körperlichen Belastung bzw. Fehlhaltung haben Rückenschmerzen jedoch häufig auch andere Ursachen, wie psychischen Stress. Aufgrund der unterschiedlichen Ursachen wurde von der "Konföderation der deutschen Rückenschulen" (KddR) 2004 die "Neue Rückenschule" gegründet. Diese Rückenschule verfolgt ein Konzept, dass auch die psychischen Faktoren bei Rückenschmerzen berücksichtigt. Dabei wird auf drei Aspekte gesetzt: Eine regelmäßige körperliche Aktivität, der Abbau psychischer Stressfaktoren und eine veränderte Einstellung zu Rückenschmerzen. Mit letzterem will die Rückenschule den Teilnehmern die Angst vor Rückenschmerzen nehmen und wieder zu mehr Bewegung ermutigen.

Autor: Marcel Exner, Platinnetz-Redaktion

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