Unfall im Badezimmer: So retten Sie verpatztes Make-up

Schminken ist eine Kunst für sich. Die meisten Frauen benutzen im Alltag zumindest Mascara oder Lippenstift. Und wem ist in der morgendlichen Eile nicht schon einmal das Rouge verrutscht oder die Wimperntusche verschmiert? Hier ein paar Tipps, wie Sie solche Unfälle schnell beheben können.

 

Morgens schnell die Wimpern getuscht, die Lippen nachgezogen und aus dem Haus. Warum starren mir denn heute alle so auf den Mund? Im Büro angekommen schnell der Blick in den Spiegel: Aha. Der Lippenstift tummelt sich auf den Schneidezähnen. Peinlich. Aber ein solcher Unfall lässt sich leicht vermeiden.

Unfall mit Lippenstift oder Rouge

Wer sich solche Erlebnisse mit Lippenstift ersparen möchte, kann einen einfachen Trick anwenden: Nach dem Auftragen des Lippenstifts den Zeigefinger in den Mund stecken, die Lippen darum schließen und den Finger langsam wieder heraus ziehen. Es sieht Sie ja keiner Zuhause! Auf diese Weise bleibt die überschüssige Farbe am Finger und nicht an der Innenseite der Lippen, wo sie auf die Zähne abfärben kann.
Nimmt man sich nicht genug Zeit beim Auftragen des Make-ups, kann es leicht passieren, dass sich unschöne Ränder an Stirn, Ohren und Kinn bilden. Um diese zu verwischen, benutzt man am besten ein Wattepad oder ein trockenes (!) Make-up-Schwämmchen. Reicht das nicht, kann man dem Unfall mit Transparenzpuder zu Leibe rücken, den man mit einer Quaste großflächig auf den Rändern verteilt. Auch überschüssiges Rouge lässt sich mit einem Wattepad abnehmen oder mit Transparenzpuder abschwächen. Wer will schon aussehen wie Rotbäckchen nach dem Winterspaziergang?
Ist der Teint dagegen zu fahl und es bleibt keine Zeit für ein ausgedehntes Make-up mit Grundierung und Puder, streicht man pfirsichfarbenes Rouge mit einem breiten Pinsel unter die Wangenknochen. So ist der fahle Teint im Nu Geschichte.

Unfall mit Mascara, Augenbrauenstift oder Nagellack

Am häufigsten passiert ein Unfall beim Auftragen von Mascara: Beim Schminken kurz gelacht, gezuckt oder genießt, schon hat man einen schwarzen Strich über dem Augenlied. Keine Angst, auch bei diesem Unfall müssen Sie nicht das ganze Auge wieder abschminken und anschließend die Grundierung und den Puder wieder korrigieren. Mit einem angefeuchteten Wattestäbchen lässt sich der Strich sauber wieder entfernen. Benutzen Sie wasserfeste Wimperntusche, geben Sie statt Wasser Make-up-Entferner auf das Wattestäbchen.
Gefürchtet ist der Unfall „Fliegenbeine“. Lange, schwarze Wimpern sehen schön aus – lange, schwarze Fliegenbeine an den Augen eher nicht. Hat man es mit der Farbe zu gut gemeint, hilft einem auch der Wimpernkamm nicht weiter. Die viele Farbe lässt sich aber gut mit einem alten, angefeuchteten Mascara-Bürstchen wieder abnehmen und schon lösen sich die Fliegenbeine und werden zu dichten, schwarzen Wimpern.
Schön geschwungene Augenbrauen geben dem Gesicht Kontur und betonen den Blick. Die meisten Frauen helfen der Natur durch Zupfen der Brauen etwas nach. Ist Ihnen dabei ein Unfall passiert, und Sie haben sich Löcher in die Brauen gezupft, können Sie diese mit einem spitzen Kajalstift wieder schließen. Einfach mit der Spitze des Stifts die Brauen mit kleinen, kurzen Strichen nachmalen. Aber Vorsicht: Wer zu viel strichelt, bekommt schwarze Balken statt schöner Brauen. Hier hilft ein Wattepad oder Wattestäbchen mit Feuchtigkeitscreme, um die überschüssige Farbe wieder abzunehmen.
Beim opulenten Make-up für den großen Abend darf natürlich der Nagellack nicht fehlen. Das Lackieren ist aber gar nicht so einfach, und leicht passiert ein Unfall: Man hat Katschen im frischen Lack. Hier hilft ein Tropfen Baby-Öl, der auf die verpatzte Stelle geträufelt wird und schon glättet sich die Oberfläche von selbst.
Für fast jeden Unfall vor dem Badezimmerspiegel gibt es eine Rettungsmaßnahme. Passieren aber mehrere gleichzeitig, hilft nur noch eins: Das ganze verpatzte Make-up abwaschen und von vorne anfangen! 

Autorin: Elke Liermann, Platinnetz-Redaktion

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