Das sind die fiesen Dating Trends 2020

Gebrochenes Herz an der Leine

Was muss man sich unter Dating Trends vorstellen? Normalerweise lernt man sich kennen, trifft sich und stellt fest, ob man die Beziehung vertiefen möchte oder nicht. Dann folgen mehrere Dates.

Mittlerweile sind aber hauptsächlich durch die sozialen Medien verschiedene seltsame Trends aufgetaucht, die zudem noch mit englischen Namen belegt sind. Jedes Jahr kommen weitere seltsame Trends dazu – aber wissen Sie, was man sich unter Ghosting oder Haunting, Orbiting und Benching vorstellen muss?

Wir klären ein paar der Dating Trends auf, mit denen Sie 2020 rechnen müssen – und diese sind leider nicht besonders positiv, sondern sehr verletzend. Vor diesen Trends sollten Sie sich nicht nur selbst schützen, sondern Sie auch Ihren Date-Partnern zuliebe nicht anwenden.

Verschwinden und verfolgen

Dieser Trend kommt gleich in verschiedenen Varianten vor. Dem reinen Ghosting oder dem Soft-Ghosting. Beide sind gleich unangenehm. Beim Ghosting geht es darum, dass der Dating-Partner sich plötzlich in Luft auflöst. Er erscheint nicht am vereinbarten Treffpunkt und ist auch telefonisch oder elektronisch nicht erreichbar. Als wäre er nie dagewesen. Dabei kann das sowohl nach den ersten paar Dates als auch noch nach einigen Wochen geschehen.

Soft Ghosting läuft beinahe auf dasselbe hinaus. Plötzlich endet der Kontakt. Hier jedoch nicht ganz so abrupt. So kann es sein, dass noch Nachrichten spontan geliked oder mit einem Emoji kommentiert werden, eine sinnvolle Kommunikation kommt jedoch nicht mehr zustande.

Der kleine Bruder des Ghosting ist das sogenannte Orbiting, bei der der „Geist“ des Datingpartners noch immer in der Nähe ist. Er folgt nämlich in den sozialen Medien den Postings, liked hier und da etwas oder kommentiert sogar, aber ein direkter Kontakt ist nicht mehr möglich. So halten sich die Orbiter die Möglichkeit offen, den Kontakt jederzeit erneut anzukurbeln.

Wer ebenfalls den Geschichten folgt, ist der stille Beobachter beim Haunting. Er verschwindet aus dem Leben des Dating-Partners, ist nicht mehr erreichbar und liked nur höchst selten etwas in den sozialen Medien. Er ist dennoch ständig da und informiert. Insofern erinnern diese Personen an lästige Stalker, denen man aber rechtlich nichts anhaben kann. Man kann sie schlecht dafür verurteilen, dass sie sich ein öffentliches Profil ansehen und ein Bild liken.

Den Dating-Partner warmhalten

Dies ist die Masche der unentschlossenen, die aus verschiedenen Gründen nicht völlig aus dem Leben der Flirts verschwinden wollen. Um sich die Partner warmzuhalten, greifen sie beispielsweise zum „Benching“, bei dem sie das Date einfach auf die Ersatzbank schieben und sich mit anderen treffen.

Bis ihnen einfällt, dass sie sich wieder melden könnten. Während des Warmhaltens bricht allerdings der Kontakt nie ganz ab. So kommt es zu einigen Nachrichten über WhatsApp oder einer SMS oder einem anderen kurzen Austausch, um sich wieder in Erinnerung zu rufen.

Wer verschwindet und immer wieder plötzlich auftaucht, betreibt auch das sogenannte „Submarining“ (submarine bedeutet „U-Boot“). Dabei taucht der Mann (oder die Frau) plötzlich wieder auf, als wäre nichts gewesen und bittet um ein Treffen. Danach taucht er einfach wieder ab, bis er sich später erneut in Erinnerung bringen wird.

Die besseren „Warmhalter“ sind die Personen, die das „Breadcrumbing“ betreiben. Sie wollen es sich nicht dadurch verscherzen, jemanden zu verlieren, indem sie einfach spurlos verschwinden. Sie geben sich stattdessen größte Mühe, Präsenz vorzugaukeln.

Sie halten den Partner durch Flirtnachrichten und regelmäßigen virtuellen Kontakt bei der Stange. Der Begriff „Breadcrumbing“ bedeutet soviel wie „Brotkrumen hinwerfen“.

Der Trophäen-Hunter und der Egoist

Hier gibt es noch Trends wie Dial-Toning, bei denen der Dating-Partner nur darauf aus ist, eine Telefonnummer zu bekommen. Hat er diese Trophäe, geht es nicht mehr weiter. Er ist spurlos verschwunden.

Halbherzig verlaufen auch die nicht vorhandenen Dates beim Prokrasti-Dating. Dabei zögern die Betreffenden ein Date so lange hinaus (weil sie eigentlich keine Lust haben), bis das Gegenüber nicht mehr fragt, weil er ebenfalls das Interesse verliert.

Cause Playing hingegen bringt tatsächlich Dates zustande, die allerdings nur dann stattfinden, wenn der Dater einen Gefallen braucht. Er meldet sich grundsätzlich nur dann, wenn er jemanden braucht, der ihm bei etwas helfen soll, ihn zu einem Termin bringen soll oder wenn er ähnliche Dienstleistungen einfordert.

Ohne echtes Interesse

Auch hier gibt es mehrere Varianten. Beim White Clawing beispielsweise sprechen Männer zwar die Frauen an, die sie attraktiv finden, unterhält aber nur eine oberflächliche Beziehung, bei der es meist nur um gelegentliche Treffen und Sex geht. Ohne jeden Tiefgang.

Oder es geht nur um das sogenannte „Tuning“, bei denen halbherzige Flirtnachrichten eingehen, die keinerlei persönlichen Charakter besitzen und die auch zu keinem Treffen führen. Hier ist man nicht einmal wirklich befreundet und ein Date kann man direkt vergessen.

Bei einem Date ohne echtes Interesse kommt es übrigens häufig zum Phubbing. Ein schmerzhafter Datekiller, da sich der Partner dabei ausschließlich mit dem Handy beschäftigt und sich in keiner Weise für sein Gegenüber interessiert. Dieses enttäuschende Erlebnis sollte Grund genug sein, eine mögliche „Beziehung“ richtig einordnen zu können.

Quelle: https://unsplash.com/photos/E8H76nY1v6Q

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