Kurzgefasst: Kinder kaufen mit

Was Supermarktbetreiber und Werbefachleute längst wissen, wurde nun in einer Studie erneut deutlich: Kinder sind in hohem Maße mit dafür verantwortlich, was Eltern einkaufen. Wiener Forscher haben Eltern und deren Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren beim Einkaufen beobachtet und nach dem Bezahlen zu ihrem Kaufverhalten befragt.

Heraus kam, dass den Erwachsenen nur etwa die Hälfte der von den Kindern ausgelösten Spontankäufe bewusst ist.

Bevorzugt werden vor allem Artikel, die sich noch im Geschäft konsumieren lassen. Oft mit dem Ziel, den Nachwuchs ruhig zu stellen. “Wenn man bedenkt, dass die meisten Kaufentscheidungen direkt im Geschäft getroffen werden, sollten weder der Handel noch die Eltern den Einfluss von Kindern auf Spontankäufe unterschätzen”, resümiert Udo Wagner von der Universität Wien.

Kinder verlangt es vor allem nach Süßem und Spielzeug. Verstärkt dann, wenn sich die Waren auf Augenhöhe befinden. Eine Tatsache, die der Handel längst kennt und beispielsweise mit der berüchtigten “Quengelware” im Kassenbereich ausnutzt. Wenn Kinder während des Einkaufs im Einkaufswagen sitzen, wollen sie weniger Dinge haben. Der Grund: sie sitzen höher und ihr Blickfeld ist enger als beim Herumlaufen.

 

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