Wie viel Sport sich Junggebliebene zutrauen können

Die sportliche Betätigung von vielen Menschen in einem fortgeschrittenen Lebensalter ist arg eingeschränkt. Das muss aber nicht der Fall sein. Junggebliebene, die ihren Körper fordern, dabei aber nicht überfordern, haben auf jeden Fall die bessere Karten für ein längeres Leben!
Prinzipiell kann der Mensch bis in ein hohes Lebensalter hinein sportlich bleiben. Aber sehr viele Junggebliebene unterschätzen dabei den eigenen Körper und trauen sich weniger zu als eigentlich möglich wäre. Reha-Sport ist ein gutes Beispiel dafür, wie gut körperliche Aktivität auch in höherem Lebensalter funktionieren kann. Eine Grundvoraussetzung für jeden Menschen, der sich sportlich betätigen möchte, ist dabei allerdings, dass die Art des Sports und auch die Leistung dem Alter angepasst werden. Das soll heißen, dass moderates Lauftraining nicht gleich zur Teilnahme an einem Marathon führen muss. Auch Krafttraining hat nicht in erster Linie den Zweck, irgendwann Mr. Universum zu sein, sondern soll vor allem die Muskeln weiter arbeiten lassen. Wer rastet, rostet und wer sich nicht bewegt, kann nur verlieren, was die eigene Konstitution angeht.

Welche Sportarten sind für Junggebliebene am geeignetsten?

Laufen ist als Sportart für Junggebliebene wohl am beliebtesten. Moderates Nordic Walking oder ein gemütlicher Spaziergang sind manchmal effektiver als ein verbissener Dauerlauf, wodurch der Körper schnell überbelastet wird. Schwimmen ist außerdem in dieser Hinsicht auf jeden Fall zu nennen. Denn der Wasserwiderstand schont die Gelenke, so dass auch Menschen in höherem Alter oder Übergewichtige diesen Sport hervorragend nutzen können, um fit zu bleiben. Viele Junggebliebene sind auch aktive Radfahrer. Im großen Ganzen sind Ausdauersportarten, die nicht allzusehr belasten, für Junggebliebene die erste Wahl. Aber auch Krafttraining oder Gymnastik sind sinnvoll, sofern man dem eigenen Körper entsprechend trainiert. Man sollte dabei immer bedenken, dass Sport für Junggebliebene ein Prinzip ist, dass nicht auf reiner Leistung basiert, sondern in erster Linie auf Kontinuität: Der Weg ist das Ziel und wer sich bewegt, wird das Ziel auch lange Zeit nicht aus den Augen verlieren.

Autor: Edgar Naporra, Platinnetz-Redaktion
Bildnachweis: ©iStock.com/kzenon

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